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Bei Hausaufgaben helfen? Mach endlich Schluss mit dem täglichen Hausaufgabenterror!

Bei Hausaufgaben helfen? Mach endlich Schluss mit dem täglichen Hausaufgabenterror!

Schule und Lernen

06-2020

Viele Kinder sind dankbar, wenn sie anfangs in der Grundschule Unterstützung von ihren Eltern bekommen. Doch ist es tatsächlich gut, deinem Kind immer bei den Hausaufgaben zu helfen? Leider entwickelt sich aus der Hilfestellung oft eine Gewohnheit, die sich bis in die weiterführende Schule fortsetzt. Am Ende leiden alle Beteiligten darunter.

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Für uns als Eltern ist es schwierig zu erkennen, ab wann unser Kind uns wirklich noch braucht und ab wann es besser wäre, es aus dem sicheren Hafen in die Selbständigkeit zu entlassen. Natürlich wollen wir Eltern unsere Kinder vor allem Negativen bewahren. Doch gehört es zur Entwicklung und zum Prozess des Erwachsenwerdens dazu, mit Niederlagen und Frustration umgehen zu können.

Bei den Hausaufgaben helfen: Geteiltes Leid = halbes Leid?

Was sich für die Kinder zunächst als „geteiltes Leid ist nur halbes Leid“ anfühlt, mündet oft in ein „geteiltes Leid ist doppeltes Leid“. Selten bleibt es bei einem harmonischen miteinander Arbeiten und die Eltern dienen irgendwann nur noch als Müllhalde des angestauten Frusts ihrer Kinder, die sich über die lästigen Hausfgaben beschweren, die sie zu erledigen haben. Der Konflikt um die Hausaufgaben spitzt sich teilweise bis zur Verweigerungshaltung und Ausrastern zu.

Da die Eltern so tief in die Schulthematik ihrer Kinder involviert sind, bleibt eine emotionale Verstrickung nicht aus.

Je mehr Energie wir als Eltern in die Schulkarriere unserer Kinder investieren, umso wichtiger sind uns die Früchte unserer Mühen. Bei den Eltern wächst der Ehrgeiz und je mehr davon die Eltern spüren, umso mehr scheint er bei den Kindern zu schwinden. Dieses Ungleichgewicht setzt die Kinder unter Druck und verursacht bei allen Beteiligten Unbehagen.

Neulich führte ich ein Gespräch mit einer Mutter in meiner Praxis zu genau diesem Thema. Sie war total verzweifelt, weil der Familienfrieden kaputt war, es nur noch um Schule ging und sie völlig genervt davon war, dass ihr Sohn von alleine so gar nichts macht, die Hausaufgaben verweigert und immer nur dagegen geht und meckert.

Sie sagte: „Ja, aber wenn ich nicht mit ihm lerne oder bei den Hausaufgaben helfe, dann macht er von sich aus gar nichts. Immer muss ich ihn antreiben und an seine Hausaufgaben erinnern. Es ist schrecklich! Von alleine passiert einfach nichts. Das geht doch nicht. Oder soll ich ihn da etwa wissentlich reinrennen lassen? Es kann schließlich keine gute Note bei rauskommen, wenn er nicht lernt.“

Wenn es soweit gekommen ist, dann haben Mutter und Sohn den Absprung voneinander verpasst.

Wie lässt sich die negative Spirale um Hausaufgaben und Lernen durchbrechen?

Um aus der negativen Spirale rauszukommen, müssen beide Parteien etwas verändern. In oben genanntem Fall braucht der Sohn genügend Selbstvertrauen, um die Erfahrung machen zu können, dass er seine Hausaufgaben auch ohne Beisein und Ermahnung seiner Mutter erledigen kann. Im Gegenzug braucht die Mutter genügend Gelassenheit und „Loslassen können“, um ihm den entsprechenden Vertrauensvorschuss geben zu können, der es ihm ermöglicht, seine eigenen Erfahrungen zu sammeln. Und das kann eben auch heißen: Weniger bei den Hausaufgaben helfen.

Das kann nicht von heute auf morgen klappen, weil sich alle Muster viel zu lange eingebrannt haben. Vielmehr ist es ein Prozess. Je nachdem, wie verfahren die Lage bereits ist und wie lange sich das Kind schon gegen das Lernen und die Hausaufgaben gewehrt hat, kann es auch sein, dass das Klassenziel nicht mehr erreicht werden kann. So ist das dann halt. Viel wichtiger ist jedoch die längerfristige Perspektive

Wenn Familien Hilfe bei mir suchen, haben die meisten noch ein paar Jahre Schule vor sich und so lohnt es sich immer, an der Abnabelung zu arbeiten.

Es geht nicht um die Hausaufgaben, sondern um die Beziehung

Ein wichtiger Aspekt dabei ist, das Problem auf der Beziehungsebene anzugehen. Viele Kinder gauben, dass ihre Eltern sie nur lieben, wenn sie die von ihnen erwartete Leistung erbringen. Das ist furchtbar belastend für die Kinder und manchmal sind sich die Eltern dessen gar nicht bewusst, weil jegliche klare Sicht auf die Dinge durch die Nebelschwaden der gegenseitigen Beschimpfungen und Vorwürfe getrübt ist.

Deshalb ist es ganz wichtig, deinem Kind wieder das Gefühl zu geben, wie wertvoll, wundervoll, einzigartig und liebenswert es ist– schließlich dachtest du das doch von deinem Kind, als du es als ganz kleinen duftenden und hilflosen Säugling in den Armen gehalten hast. Damals hattest du noch keine bewussten Erwartungen an dein Kind – nur Hoffnungen und Wünsche.

Wir als Eltern sollten uns bewusst machen, dass die Schule nur einen einzigen Aspekt im Leben unseres Kindes abbildet. Doch genau über diesen Bereich definieren sich viele Kinder irgendwann fast ausschließlich. Das finde ich furchtbar traurig. All das andere, was noch in unseren Kindern steckt, rückt in dem ganzen Schulfiasko völlig in den Hintergrund.

Leicht passiert es dann, dass unser Kind aufgrund des angekratzten Selbstwertes anfällig für Dinge wie Unzufriedenheit über das eigene Aussehen, die falschen Freunde, Selbstzweifel, Weltschmerz und anderes wird.

Die Veränderung muss auf mehreren Ebenen stattfinden

Im oben genannten Beispiel der Mutter und ihres Sohnes waren auf mehreren Ebenen Veränderungen notwendig.

Aufgrund der lange schon ausbleibenden Erfolgserlebnisse hatte der Junge unter seinem geringen Selbstwertgefühl zu leiden.

Zum einen traute er sich selbst nichts (mehr) zu und zum anderen verglich er sich mit seinen Klassenkameraden und fühlte sich ihnen gegenüber unterlegen und als viel schlechter. Das wiederum versuchte er während des Unterrichts durch Quatschmachen auszugleichen. Er dachte, dass er an Beliebtheit dazu gewinnen würde, je öfter er die anderen Kinder zum Lachen brachte. Dass dadurch das Klassenklima litt, weil die Lehrer zunehmend genervt waren und dies sich negativ auf den Umgang mit der ganzen Klasse auswirkte, war ihm nicht bewusst.

Im Gespräch mit ihm fanden wir einige blockierende Glaubenssätze. Einer davon lautete „egal, was ich mache, es wird ja doch nichts“. Wenn jemand an die Wahrheit eines solchen Satzes glaubt (=Glaubenssatz), ist es für Außenstehende völlig klar, dass dies nicht der Wahrheit entspricht und dieser Satz keine Allgemeingültigkeit aufweist. Die Menschen, die Glaubenssätze in sich tragen, sehen das jedoch ganz anders. Deshalb ist es wichtig, sich von diesen Sätzen zu befreien. Im Coaching haben wir noch zwei andere behindernde Glaubenssätze gefunden und wir konnten alle drei erfolgreich auflösen.

Selbständig Hausaufgaben machen: Dein Kind braucht ein realistisches Ziel

Es wichtig für den Jungen, ein eigenes Ziel für sich zu finden. Das muss kein so großes Ziel sein wie „ich möchte mein Abitur schaffen“, sondern sollte viel eher ein realistisches und erreichbares Ziel sein wie zum Beispiel „ich möchte selbständig meine Hausaufgaben erledigen“ oder „ich möchte mich in Englisch verbessern“. Ungeeignet wäre die Zielformulierung „ich möchte am Ende des Schuljahres eine zwei“ (erst recht, wenn der jetzige Leistungsstand auf einer 5 ist). Das sind alles die inneren Faktoren, von denen ich in meinem Blogbeitrag 4 Motivationstipps: „Jetzt will doch mal!“ – Ich zeige dir, wie leicht es ist spreche.

Um all dies dann auch tatsächlich umsetzen zu können, brauchte der Junge praktische Hilfen, die ihm einen leichten Lerneinstieg ermöglichten. Für die Mutter war es wichtig loszulassen. Das ist manchmal leichter gesagt als getan. Gewohnheiten geben Sicherheit.

In einer gemeinsamen Sitzung konnten sich Mutter und Sohn über ihre Bedürfnisse austauschen. Das gab beiden Sicherheit, weil sie nicht das Gefühl hatten, den anderen „in die Leere“ zu entlassen. Ihr Sohn wünschte sich Selbstbestimmung und Verantwortung, wohingegen die Mutter aus dem Bedürfnis der Sicherheit und Liebe gehandelt hatte. Es ist erstaunlich, wie schnell sich die Wogen glätten, wenn beide die gute Absicht des anderen wahrnehmen und anerkennen.

Beide wollten sich die Erfüllung ihrer Bedürfnisse zugestehen und wir konnten ein gutes Konzept erarbeiten, auf das sich Mutter und Sohn einlassen konnten. Schließlich wollten ja beide unbedingt eine Veränderung.

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Fazit: Bei den Hausaufgaben helfen oder nicht? Was du konkret umsetzen kannst

Aus meinen Erfahrungen empfehle ich dir, deinem Kind in Schulangelegenheiten wirklich nur so wenig wie möglich unter die Arme zu greifen. Also solltest du ihm ständig bei den Hausaufgaben helfen oder beim Lernen unterstützen. Zu hoch ist das Risiko, dass ihr in einer negativen Spirale landet, die alle oben genannten Gefahren mit sich bringen kann.

Du hilfst deinem Kind längerfristig viel mehr, wenn du es zum eigenständigen Lernen motivierst und anleitest. Dadurch tust du viel mehr, um dein Kind vor Schulfrust zu bewahren.

Selbstverständlich ist jedes Kind anders und es gibt Kinder, die tatsächlich Unterstützung brauchen, weil sie ernst zu nehmende Lernschwierigkeiten haben von denen auszugehen ist, dass sie nicht von alleine verschwinden.

Auch sollte klar sein, dass es nicht für alle Kinder nur DIE EINE Lerntherapie gibt. Es ist nicht leicht, in der Fülle der Angebote die passende Methode für dich und dein Kind zu finden. Wenn du dich diesbezüglich weiter informieren möchtest und noch nie von „Reflexintegration“ gehört hast, lege ich dir meinen Blogbeitrag zu diesem Thema sehr ans Herz.

Ich wünsche dir und deinem Kind eine entspannte, fröhliche und durchaus auch Freude bringende Schulzeit, an die ihr euch mit mindestens neutralen Gefühlen zurück erinnern könnt!

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Ich bin Silke Krämer.

Kinder- und Jugendcoach Professional, NLP Master und Coach, EMDR Traumatherapeutin und Gymnasiallehrerin

Ich helfe Familien, wenn es Schulstress gibt und daheim die Fetzen fliegen. Außerdem unterstützte ich Mütter und Väter dabei, sich den Herausforderungen des Familienlebens selbstbewusst zu stellen.

Als Trainerin für Reflexintegration helfe ich deinem Kind, damit ihm die Schule bei Konzentrations­schwächen, Lern- und motorischen Problemen leichter fällt.

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Erhalte kostenlos etwa alle zwei Wochen nützliches Wissen, Tipps und Denkanstöße für dich und deine Familie aus meiner Coachingpraxis. Für weniger Stress mit der Schule, ein gutes Miteinander und eine starke Persönlichkeit.

7 einfache Ernährungstipps für eine bessere Konzentration und weniger Stress

7 einfache Ernährungstipps für eine bessere Konzentration und weniger Stress

Schule und Lernen

03-2020

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Bild von carlos pereyra

In meinem Blogbeitrag zum Thema Ernährung habe ich ein langes Interview mit der Ernährungswissenschaftlerin Sina Silberberger geführt. Hier findest du sieben konkrete Tipps aus dem Interview, wie du im Alltag die Konzentrationsfähigkeit deines Kindes steigern und den Stresspegel senken kannst. Frei nach meinem Motto „Coaching auf den Punkt“.

Kohlehydrate und Zucker

Zucker ist nicht nur in Süßigkeiten enthalten, sondern er versteckt sich heutzutage in fast allen Fertigprodukten. Nimmt man viele davon zu sich, hat man eine gehörige Portion intus, ohne auch nur eine einzige Süßigkeit gegessen zu haben.

Er ist im Ketchup, in Pizza, in Dosensuppen, im Fruchtjoghurt, in Frühstückscerealien, in der Milchschnitte, im Linseneintopf aus der Dose, in fertigen Salatdressings und vielem mehr versteckt.



Außerdem ist Zucker der Grundbaustein im Getreide und je verarbeiteter ein Produkt ist, umso schneller geht der Zucker ins Blut über und der Blutzuckerspiegel steigt.

Das Problem ist, dass er genauso schnell wieder rapide absinkt und viel zu früh ein neues Hungergefühl entsteht. Süße Teilchen vom Bäcker, helles Brot und Brötchen, Nudeln, Pizza und viele der sogenannten „Kinderlebensmittel“ gehören dazu.

Die Kartoffel enthält zwar auch viele Kohlehydrate, bildet allerdings eine Ausnahme, da die Kohlehydrate anders aufgespalten sind und dadurch den Blutzuckerspiegel nicht so schnell ansteigen lässt.

Außerdem haben Kartoffeln viel weniger Kalorien als die gleiche Menge anderer Kohlehydrate, wie z.B. Nudeln. Hinzu kommt, dass die Kartoffel sehr viel Vitamin C, andere Vitamine und Mineralstoffe enthält. So ist der Griff zur Kartoffel auf jeden Fall kein Griff ins Klo!

7 einfache Ernährungstipps für eine bessere Konzentration und weniger Stress 1

Bild von Dmitry Abramov

♥ Silkes-Super-Tippi-Toppi-Tipp 1

Ersetze Weißmehlprodukte durch Vollkorn. Wenn du auf eine Krankmeldung hinarbeitest, dann iß so viele süße Teilchen vom Bäcker und Fertigprodukte wie möglich, weil sie den Stress in deinem Körper fördern.

Schau auf das Kleingedruckte, wie viel Zucker in einem Lebensmittel enthalten ist!

  • Zucker versteckt sich in vielen Fertigprodukten
  • Vollkornprodukte sind jeden Cent wert
  • verzichte auf süße Weißmehlteilchen vom Bäcker – sie machen dich schlapp
  • Kartoffeln sind super!

Und nochmal Zucker!

Zucker wird über das Blut zu den Muskeln transportiert, um dort die Energie bereit zu stellen.
 Steht mehr Energie im Körper bereit als verbraucht werden kann, zirkuliert der Zucker weiter im Blutkreislauf. Der Körper WILL diese Energie verbrauchen.

Kann der Körper die Energie nicht in Bewegung umsetzen, bzw. verbrauchen, kann dein Kind nicht anders, als hibbelig zu werden. Da hilft auch keine Ermahnung „jetzt bleib doch mal still sitzen“.

Das Still-Sitzen-Müssen wiederum verursacht Stress bei deinem Kind, was die mangelnde Konzentrationsfähigkeit obendrein verschlimmert.

♥ Silkes-Super-Tippi-Toppi-Tipp 2

Sicherlich wissen alle, dass Obst und Gemüse gesünder als Süßigkeiten und Burger sind. Dennoch fällt es uns schwer, das im Alltag umzusetzen. Oft scheitert es daran, dass es schnell gehen muss oder weil dein Kind sich quer stellt.

Wenn wir erst verstanden haben, WARUM bestimmte Lebensmittel für unseren Körper genauso wichtig sind, wie für unser Auto der regelmäßige Ölwechsel, ausreichend Nutzung und der richtige Kraftstoff, fällt es uns leichter, das tatsächlich umzusetzen.

Deshalb empfehle ich dir übrigens meinen neuen Workshop. Hier lernst du das nötige Hintergrundwissen, sowie praktische Umsetzungsmöglichkeiten. Melde dich noch heute an, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.

Also, das kannst du schnell umsetzen:

  • Bei Lust auf Süßes ist der Griff nach Obst eine super Lösung
  • stelle im Sichtfeld und in Reichweite für Kinder eine Schale mit gewaschenem Obst und Nüssen auf
  • Zucker ist und bleibt Zucker. Dabei ist es egal, ob es Rohrohrzucker, Biozucker oder Agavendicksaft ist.
  • Die Dosis macht das Gift!

 

7 einfache Ernährungstipps für eine bessere Konzentration und weniger Stress 2

Bild von pencil parker

Das Fett - gut, böse oder beides?

Die Fettsäuren im Fleisch haben entzündungsfördernde Eigenschaften und unterstützen somit die negativen Auswirkungen chronischen Stresses. 
Deshalb sind fette Wurst- und Fleischsorten nicht gut für unsere Gesundheit.


Es gibt inzwischen sehr viele vegetarische Brotaufstriche, die eine gute Alternative zu Wurst und Käse bilden und durch die man Abwechslung aufs Brot zaubern kann. Hier gilt es nur darauf zu achten, palmölfreie Produkte zu kaufen.


Zu den gesunden Fetten gehört die Omega-3-Fettsäure, die die Prozesse in unserem Gehirn positiv beeinflusst. Omega-3-Fettsäuren sind in fettem Seefisch und in Walnüssen enthalten.

Fette, die in die Gruppe der ungesättigten Fette fallen, sind generell zu bevorzugen. Dazu gehören hochwertige kaltgepresstes Rapsöl, Leinöl und Walnussöl.

Vom neuen Trendfood Kokosöl hält man sich besser fern. Es besteht aus überwiegend gesättigten Fettsäuren und kommt von seiner Zusammensetzung dem aus Großmutters Küchen bekannten Schweinefett gleich.

♥ Silkes-Super-Tippi-Toppi-Tipp 3

Generell auf Fette zu verzichten ist Quatsch. Die Mittelmeerküche bietet diesbezüglich ein gutes Vorbild, da sie viele ungesättigte Fettsäuren, wie hochwertig kaltgepresstes Olivenöl verwendet. Dort gibt es viel weniger Herz-Kreislauf Erkrankungen als bei uns.

Doch binde auch andere Öle in deinen Speiseplan mit ein, wie zum Beispiel Raps- Lein- und Walnussöl. Oder: Würdest du in deinen super teuren Ferrari minderwertiges Öl füllen, wenn du doch weißt, dass es dem Motor schadet oder er dadurch langsamer werden könnte?

Hier die wichtigsten Daumenregeln:

  • Abwechslung aufs Brot durch vegetarische Aufstriche
  • fetter Fisch ja, fettes Fleisch nein!
  • kaltgepresste Öle wie Olivenöl, Leinöl, Walnussöl, Rapsöl sind super.
  • mageres rotes Fleisch in homöopathischen Dosen ist prima

Fertigprodukte - Seufz ...

Fertigprodukte sind Lebensmittel, die in hohem Maße haltbar gemacht, bzw. weiter verarbeitet wurden. Je weiter entfernt das Lebensmittel von dem ursprünglichen Inhaltsstoff ist, umso ungesünder wird es und umso mehr künstliche Stoffe wurden zugesetzt und umso weniger der ursprünglich wertvollen Stoffe sind noch enthalten:

Hier ein Beispiel mit der Kartoffel von gesund zu ungesünder:
 Pellkartoffel > Salzkartoffel > Bratkartoffel > fertiger Kartoffelpüree > Pommes > Chips

Tütensuppen, Fertigsoßen zum Anrühren, Tiefkühlpizzen, Dosensuppen, Mikrowellenprodukte und süße Cerealien fallen auch unter die Gruppe der Fertigprodukte.

Allen diesen Produkten wurden viele Konservierungsstoffe, Geschmacksverstärker, Zucker, Salz und/oder Glutamat (versteckt als Hefeextrakt) zugesetzt.

♥ Silkes-Super-Tippi-Toppi-Tipp 4

Wie heißt es so schön? „Traue keinem außer Mutti!“

Damit das auch weiterhin so bleibt, solltest du deinem Kind nur hochwertige Nahrungsmittel auf den Teller geben, denn schließlich vertraut es dir, dass du nur das Beste für es willst.

Fertigprodukte und Convenience Food sind super praktisch aber ungesund
je natürlicher (je weniger verarbeitet) das Lebensmittel noch ist, umso mehr Nährstoffe sind darin enthalten.

7 einfache Ernährungstipps für eine bessere Konzentration und weniger Stress 3

Bild von David Mark

Proteine / Eiweiß - So viele Quellen

Wenn wir an Eiweiß denken, erscheint vor unserem inneren Auge meist ein saftig gebratenes Steak. Dass viele andere Lebensmittel eine hervorragende Proteinquelle darstellen, wird oft vergessen.

Möchten wir uns jedoch fleischfrei ernähren oder unseren Fleischkonsum deutlich reduzieren, stehen wir vor der Frage, wie wir unseren Proteinhaushalt gut decken können.

Zu den Lebensmitteln, die besonders viel Eiweiß enthalten, gehören Hülsenfrüchte, Fisch, Soja, Milchprodukte, Eier, Nüsse und Kerne sowie Getreide.
Da ich euch im ersten Tipp allerdings erklärt habe, dass es gut ist, nicht jede unserer Mahlzeiten kohlehydratlastig zu gestalten, stellt sich die Frage, wie wir z.B. das Getreide ersetzen können und trotzdem dabei satt werden.

Hülsenfrüchte haben gleich zwei Vorteile: Sie enthalten sehr viel Protein und machen obendrein noch richtig satt. So bieten sie eine super Alternative zu den gängigen Kohlehydraten wie Nudeln, Reis, Brot und Pizza. Probiert doch z.B. mal die rote Linsen Nudeln aus.

Auch Fisch stellt eine gute Eiweißquelle dar. Thunfisch gehört zu den proteinreichsten Fischen, aber auch Barsch, Forelle, Seesaibling und Lachs enthalten viel Eiweiß.

♥ Silkes-Super-Tippi-Toppi-Tipp 5

Kurz und knapp zum Eiweiß, das kannst du ausprobieren:

  • Hülsenfrüchte bieten eine proteinreiche Sättigung
  • ersetze doch mal normale Nudeln durch Linsen-Nudeln
  • Nüsse und Kerne sind ein super schnell zubereiteter Snack: Tüte auf, Nüsse in den Mund!
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Bild von (El Caminante)

Stress: Was macht er mit meinem Kind?

Durch Stress werden die Hormone Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol (=Stresshormone) vermehrt ausgeschüttet. Die hohe Ansammlung der Stresshormone im Blut unterdrückt das Immunsystem. Außerdem wird mehr Energie im Körper bereit gestellt, weil wir bereit für eine mögliche Flucht sein müssen.

Das ist evolutionsbedingt so. Ihr erinnert euch bestimmt noch an euren eigenen Biologie Unterricht, wo ihr das Sympathische- und das Parasympathische-System kennen gelernt habt.

Bei Stress bleiben uns drei Möglichkeiten: Wir können flüchten, kämpfen oder uns totstellen. Für die Flucht und die Abwehr muss viel Energie bereit sein.

Wichtig für die Auswirkung von Stress auf das Lernen ist folgende Reaktion: Das Stresshormon Cortison überwindet die Blut-Hirnschranke und wirkt direkt im Hirn negativ auf die Lern- und Gedächtnisleistung, fördert depressive Verstimmungen und kann Ängste fördern. Geistige und emotionale Prozesse werden dadurch gestört.

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Stress ist für unseren Körper so richtig blöd, was sich auch auf unser psychisches Wohlbefinden auswirkt. Ein richtig verhängnisvoller Kreislauf beginnt dadurch.

Also solltest du alles daran setzen, um den Stress zumindest an den Punkten zu minimieren, wo dies leicht möglich ist, wie z.B. an der Ernährung!

Du bist, was du isst!
Wenn du es dir selbst nicht wert bist, auf dich ausreichend Acht zu geben und liebevoll auf dein Wohlbefinden zu achten, kannst du das ja wohl kaum von anderen verlangen. Wertschätzung und Liebe beginnen bei uns selbst.

Also: Versorge dich und deine Familie optimal.

 

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Genügend Schlaf ist Grundlage

Schlafmangel, akuter sowie chronischer Natur, hat weitreichende Folgen für den Alltag. Die Aufmerksamkeitsfähigkeit des Gehirns verschlechtert sich maßgeblich, es lässt sich viel leichter ablenken und speichert Informationen nicht mehr richtig.

Auch führt Schlafmangel dazu, dass ein risikofreudigeres Verhalten an den Tag gelegt wird, Substanzen mit Suchtpotential erscheinen plötzlich attraktiver. Es wird vermehrt zu ungesunden, hochkalorischen Lebensmitteln gegriffen.

Ein weiteres Problem ist, dass die Empathiefähigkeit abnimmt und emotionale Mimiken und Gestiken anderer nicht mehr ausreichend gedeutet werden können. Dies kann darin resultieren, dass soziale Interaktionen leiden.

Besonders die letztgenannten Punkte versetzen den Menschen als „Rudeltier“ in Stress. Stress und Schlafmangel sind zwei Probleme, die sich gegenseitig verstärken und somit zu einem Teufelskreislauf führen können.

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Erinnerst du dich noch daran, wie verpeilt du manchmal durch die Gegend gelaufen bist, als dein Baby noch ganz klein war, weil du chronischen Schlafmangel hattest?

Warum sollte es deinem Schulkind in der Schule also anders gehen, wenn es dauerhaft müde in der Schule sitzt?

Das macht Schlafmangel mit deinem Kind:

  • durch Schlafmangel ist dein Gehirn nicht mehr so leistungsfähig. Das haben Stress und Schlafmangel gemeinsam.
  • Schlafmangel macht uns risikofreudiger. Eine Eigenschaft, die wir uns nicht von unseren pubertierenden Jugendlichen wünschen.
  • das Hungergefühl verstärkt sich
  • die Empathiefähigkeit nimmt ab

Sicherlich wissen wir alle, dass Obst und Gemüse gesünder als Süßigkeiten und Burger sind. Dennoch fällt es uns schwer, das im Alltag umzusetzen. Oft scheitert es daran, dass es schnell gehen muss oder weil dein Kind sich quer stellt.

Doch, wenn wir erst verstanden haben, WARUM bestimmte Lebensmittel für unseren Körper genauso wichtig sind, wie für unser Auto der regelmäßige Ölwechsel, ausreichend Nutzung und der richtige Kraftstoff, fällt es uns leichter, das tatsächlich umzusetzen.

Infos zum Weiterlesen

Hier findest du noch einige interessante Infos zum Thema Ernährung für Kinder und Zuckerkonsum. Hast du noch weitere Lesetipps? Ich freue mich über deinen Tipp auf Facebook.

Foodwatch e.V.: Die zehn zuckrigsten Kindergetränke

Deutsche Gesellschaft für Ernährung: Infosammlung Ernährung Kinder und Jugendliche

Verbraucherzentrale: Ratgeber Bärenstarke Kinderkost

Ärztezeitung: So viel Zucker pro Tag darf's sein

Ich hoffe, mit meinen sieben Tipps zu Stress und Konzentrationsfähigkeit bei Kindern konnte ich dir ein paar Impulse geben.

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Ich bin Silke Krämer.

Kinder- und Jugendcoach Professional, NLP Master und Coach, EMDR Traumatherapeutin und Gymnasiallehrerin

Ich helfe Familien, wenn es Schulstress gibt und daheim die Fetzen fliegen. Außerdem unterstützte ich Mütter und Väter dabei, sich den Herausforderungen des Familienlebens selbstbewusst zu stellen.

Als Trainerin für Reflexintegration helfe ich deinem Kind, damit ihm die Schule bei Konzentrations­schwächen, Lern- und motorischen Problemen leichter fällt.

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Lernen ist (nicht) doof! – mit diesen 10 Tipps geht’s leichter

Lernen ist (nicht) doof! – mit diesen 10 Tipps geht’s leichter

Schule und Lernen

01-2020

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Bild von Wokandapix

„Du lernst nicht für die Schule sondern fürs Leben“
„Jeder muss lernen“
„Wenn du es gleich machst, hast du es hinter dir“
„Ach komm, das haben doch schon ganz andere vor dir geschafft“
„Alle anderen müssen es doch auch machen“

Versuchst du auch mit diesen oder ähnlichen Sätzen dein Kind zum Lernen zu motivieren? Und dein Kind antwortet dir so oder ähnlich: „Ich habe einfach keine Motivation zum Lernen. Schule ist langweilig!“. Das klingt dann ein bisschen so, als wäre die mangelnde Motivation Ursache allen Übels des Nicht-Lernen-Könnens. Und fiele die Motivation vom Himmel, dann könnte dein Kind lernen. Doch was ist Motivation eigentlich und warum ist sie so wichtig? Ist sie überhaupt wichtig? Brauchen wir Motivation zum Lernen oder geht es nicht einfach auch ohne?

Der innere Schweinehund schnappt zu ...

Damit wir ins Tun kommen ist es erforderlich, unseren inaktiven Zustand willentlich zu überwinden. Dadurch wandelt sich die Inaktivität in Aktivität. Wir kommen ins Tun. Also brauchen wir genau genommen bereits in der Inaktivität ein gewisses Maß an Aktivität für die Initialzündung.

Genau das macht es so tückisch: Aktivität in einem inaktiven Zustand zu haben klingt widersprüchlich.

Leider liegt kurz vor der Initialzündung meist unser sogenannter innerer Schweinehund, der „dankenswerterweise“ wild um sich schnappt und kläfft, damit wir ganz gemütlich weiter gammeln können und quasi gar nicht anders können als Nichts zu tun, denn eine Ausrede haben wir ja parat: „Ich habe keine Motivation“.

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Wir hoffen darauf, dass „die Motivation“ den inneren kläffenden Schweinehund für immer zum Schweigen bringt. Ist das wirklich so? Hat uns unsere Erfahrung nicht gezeigt, dass immer wieder unbequeme Phasen im Leben auftauchen während derer wir uns für die Initialzündung aufraffen müssen?

Schon Einstein sagte: „Probleme kann man niemals mit derselben Denkweise lösen, durch die sie entstanden sind“.

Deshalb sind auch die vielen Ratschläge meist nicht hilfreich, denn sie berühren uns nur oberflächlich und verändern nicht unser Denken. Liegt das eigentliche Problem in unserem Inneren, kann nur dort die Motivation durch Veränderung wachsen.

Bliebe alles in unserem Inneren gleich, ist die Wahrscheinlichkeit, dass die Motivation auf einmal wie Phönix aus der Asche aufsteigt unrealistisch. Doch ja, manchmal stirbt die Hoffnung zuletzt 😉 ...

Im Gespräch mit Kindern oder Jugendlichen in meiner Praxis wird immer wieder klar, dass sich viele dessen nicht bewusst sind. Manche der Heranwachsenden sprechen dann von der Motivation, als sei sie etwas, das man entweder hat oder eben nicht, so wie z.B. ein bestimmtes Lego Set. Sie sagen mir dann: „Ich wünsche mir Motivation, damit ich lernen kann!“.

Dass sie jedoch in sich, bzw. an sich etwas verändern müssen und dass das mit Anstrengung verbunden sein kann wird erst im Laufe des Coachingprozesses klar. Für die Initialzündung bedarf es Eigeninitiative. Und das Tolle ist: Jeder einzelne hat die Freiheit und Wahl, dies selbst entscheiden zu können (sofern er gesund ist!).

Lerne leichter mit meinem kostenlosen 10-Tage-Lernfahrplan!

Eure Familienzeit ist kostbar. Verschwende sie nicht länger mit Diskussionen und Streit!

In meiner kostenlosen Schritt-für-Schritt Anleitung bekommst du in zehn E-Mails verständliche Methoden und Tipps, wie dein Kind selbständig einen guten Einstieg ins Lernen finden kann und vor allem dran bleibt!

Lernen ist (nicht) doof! - mit diesen 10 Tipps geht’s leichter 7

Was also brauchen wir, damit wir leichter ins Tun kommen?

Sich selbst zu motivieren gelingt viel besser, je klarer die Zielvorstellung ist.  Wie soll sich jemand motivieren, wenn er nicht weiß wofür oder warum? Je genauer und deutlicher unsere Zielvorstellung ist, umso leichter können wir uns aufraffen, weil wir wissen, warum und wofür wir die Anstrengung auf uns nehmen.

Im Coaching helfe ich meinem Klienten dabei, das richtige Ziel für SICH zu finden. Mit dem richtigen persönlichen Ziel vor Augen gelingt die Herausforderung, die innere Haltung zu verändern und das Gefühl von „motiviert-sein“ entsteht.

(Es kann passieren, dass das richtige Ziel nicht immer mit den Wünschen der Eltern deckungsgleich ist. Als Coach bin ich in einer neutralen Rolle und kann meine Klienten dahin bringen zu spüren, was sie wirklich wollen und was ihnen wichtig ist in IHREM Leben!)

Wenn wir ein realistisches und erreichbares Ziel rausgearbeitet haben, könnte die Person als nächstes ins Tun kommen. Mit einem konkreten Ziel vor Augen lässt sich das Verhalten ändern. Ein Selbstläufer ist es trotzdem noch nicht, denn es bedarf Mut, Ausdauer und Willensstärke. Schafft ein Mensch es endlich einmal in seinem Leben den inneren Schweinehund zu überwinden und beginnt den steinigen Weg zu gehen, ist jeder einzelne Schritt eine Motivation, den nächsten Schritt auch noch zu machen. Und je weniger man über den einzelnen Schritt nachdenkt, weil man das große Ziel vor Augen hat, umso leichter wird es.

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Was ist daran denn bitte bisher so schwer gewesen?

Vielen jungen Menschen fehlte bisher das entsprechende Ziel, bzw. haben sie sich darüber noch nie Gedanken gemacht. Wie soll denn für einen Sechstklässler das Ziel Abitur machen zu wollen, um dann mal einen guten Beruf ergreifen zu können, ein adäquates Ziel sein?

Diese Zielformulierung ist eine Phrase, die das Kind nachspricht. Auf der emotionalen Ebene fühlt sich ein Kind dadurch nicht angesprochen. Das ist alles viel zu weit weg. Selbst für einen Zehntklässler kann dieses Ziel noch unrealistisch sein.

Das Ziel muss ganz nah an der Lebenswelt der betroffenen Person ausgerichtet sein und ist etwas Individuelles. Gäbe es ein Universalziel, würde es reichen zu sagen „ich möchte meinen Schulabschluss schaffen“.

Leider berührt diese Zielformulierung nur die wenigsten. Deshalb hilft es nicht, die Kinder mit allgemeingültigen Floskeln wie: „Du brauchst doch einen guten Schulabschluss, um später mal den Beruf deiner Wahl ergreifen zu können“ zu motivieren.

Stolpersteine

Manchmal kann es jedoch passieren, dass sich im Laufe des Prozesses innere Widerstände auftun, die den Weg behindern, das Ziel erreichen zu können. Das können zum Beispiel einschränkende Glaubenssätze, Altlasten aus der Kindheit der eigenen Eltern, die sich in den Kindern widerspiegeln, mangelnder Selbstwert, ein geringes Selbstvertrauen und vieles anderes sein. Alle diese Faktoren lassen sich wunderbar im Coaching bearbeiten.

Hat sich die betroffene Person tatsächlich motivieren können, sich ihrem Ziel anzunähern und dabei den inneren Schweinehund überwunden, umso eingeschüchterter wird er beim nächsten Versuch sein und sein Bellen und Schnappen werden immer leiser. Mit jeder Überwindung dieses listigen Kerls wird es beim nächsten Mal leichter gelingen, denn Erfolgserlebnisse sind unglaublich motivierend. Ist das nicht großartig, in so eine positive Spirale geraten zu können?!

Für mich als Coach ist es ein großes Erfolgserlebnis zu sehen, wenn mein Klient es schafft endlich ins Tun zu kommen. Fast immer erwächst daraus ein größerer Selbstwert. Der Blick auf das eigene Selbst wird anerkennend, liebevoller und selbstsicher. Menschen, die einen derartigen Umgang mit sich haben, können sich auch viel besser anderen Angriffen erwehren.

Das Wunderbare ist, dass dabei wirklich der Prozess und der Blick nach vorne im Vordergrund stehen.

Lernen ist (nicht) doof! - mit diesen 10 Tipps geht’s leichter 9

Bild von Bruno /Germany

Alle Tage wieder: Das Hausaufgabendebakel

Aber was, wenn es gar nicht an der Motivation liegt? Die Grundvoraussetzung für die Verbesserung der Noten und ein leichteres Lernen ist die Motivation.  Doch manchmal kommen auch Kinder und Jugendliche zu mir in die Praxis, die hochmotiviert sind und trotzdem keinen Erfolg in der Schule haben.

Woran kann das nur liegen? Weiter oben habe ich schon andere limitierende Faktoren angesprochen, wie zum Beispiel Selbstzweifel, limitierende Glaubenssätze, Prüfungsangst und so weiter ...

Angenommen, wir haben auch diese Themen im Coaching erfolgreich gelöst, dann kann es trotzdem noch passieren, dass sich der gewünschte Erfolg nicht in ausreichendem Maße einstellt.

Es ist ein bisschen wie in einer Fabrik an der Fließbandproduktion: Nur, wenn alle Prozesse an jeder einzelnen Station optimal ablaufen, ist die Produktivität gewährleistet. Stockt es an einer Station, kommt ein schlechtes Ergebnis am Ende des Bandes raus. Da alle Bereiche am Anfang und in der Mitte des Bandes optimiert wurden, möchte ich deinen Blick auf die letzte Station der Arbeitskette richten: Das Lernen!

Hast Du schon eine Menge schlauer Lerntipps bekommen?

Viele Schüler haben tatsächlich nie richtig gelernt zu lernen, beziehungsweise so zu lernen, wie es ihrem Typ entspricht. Entweder war ihnen in der Grundschule quasi alles zugeflogen und sie mussten nie lernen, bis das große Erwachen in der weiterführenden Schule kam, oder sie waren die ganze Zeit von ihren Eltern so engmaschig angeleitet worden, dass sie nie eine Eigenständigkeit im Bezug auf die selbständige Erarbeitung von Lernstoff entwickeln konnten.

Folglich trauen sich die Kinder irgendwann selbst nichts mehr zu. Weder trauen sich manche zu, alleine zu lernen, noch, dass sie überhaupt über die Fähigkeit verfügen, erfolgreich lernen zu können.

Mit von diesem Phänomen betroffenen Coaching-Kindern war es so, dass wir alle inneren Prozesse positiv bearbeitet und in Gang gebracht hatten, doch der durchschlagende Erfolg aufgrund externer Faktoren zum Beispiel der Lernatmosphäre oder dem Umgang mit Ablenkung trotzdem ausblieb. Manche Kinder sagten immer noch, dass sie nicht wüssten, wie genau sie lernen sollten und deshalb die Hürde so groß sei, überhaupt einen Anfang zu finden.

Alles war dann ein Kreislauf und hing miteinander zusammen. Letztendlich sind alles einzelne Bausteine eines großen Ganzen. Wenn ein Kind zum Coaching zu mir kommt, möchte ich ihm natürlich auf jeder Ebene helfen, damit wir ein Erfolgserlebnis erreichen können.

Meine Ideen für genau diese externen Faktoren habe ich zusammen getragen und stelle sie euch kostenlos im 10-Tage-Lernfahrplan zur Verfügung. So können wir wertvolle Coachingzeit künftig noch effektiver nutzen, weil ich jedem sagen kann: „Lies doch bitte mal meine Ideen für leichteres Lernen auf dem Blog durch, wir sprechen kurz durch, was für dich am besten passt und können uns stattdessen auf die inneren Prozesse konzentrieren, für deren Bearbeitung das Einzelcoaching gedacht ist“.

Außerdem können so auch Kinder und Eltern davon profitieren, die nicht bei mir im Einzelcoaching sind. Deshalb schenke ich euch meine Ideen!

Lerne leichter mit meinem kostenlosen 10-Tage-Lernfahrplan!

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In meiner kostenlosen Schritt-für-Schritt Anleitung bekommst du in zehn E-Mails verständliche Methoden und Tipps, wie dein Kind selbständig einen guten Einstieg ins Lernen finden kann und vor allem dran bleibt!

Lernen ist (nicht) doof! - mit diesen 10 Tipps geht’s leichter 7
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Ich bin Silke Krämer.

Kinder- und Jugendcoach Professional, NLP Master und Coach, EMDR Traumatherapeutin und Gymnasiallehrerin

Ich helfe Familien, wenn es Schulstress gibt und daheim die Fetzen fliegen. Außerdem unterstützte ich Mütter und Väter dabei, sich den Herausforderungen des Familienlebens selbstbewusst zu stellen.

Als Trainerin für Reflexintegration helfe ich deinem Kind, damit ihm die Schule bei Konzentrations­schwächen, Lern- und motorischen Problemen leichter fällt.

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4 Tipps zur Motivation: „Jetzt will doch mal!“ – Ich zeige dir, wie leicht es ist.

4 Tipps zur Motivation: „Jetzt will doch mal!“ – Ich zeige dir, wie leicht es ist.

Schule und Lernen

von Silke Krämer | 09-2019

Puh, keine Lust - keine Motivation! Kennst du dieses Gefühl, wenn du eigentlich etwas tun solltest aber keine Lust darauf hast? Dann überlegst du etwas anderes zu tun, wie Joggen zu gehen, doch dafür bist du zu antriebslos, weil du schlecht geschlafen hast und überarbeitet bist? Dich mit Muse etwas Schönem zu widmen geht aber auch nicht, weil du dafür innerlich zu unruhig bist.

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Mit so einem Gefühl in der Brust kannst du dich unmöglich gemütlich auf die Couch legen und deinen spannenden Krimi weiter lesen. Schließlich hast du unendlich viele Dinge, die du erledigen solltest. Wie fühlst du dich dann?

Keine Motivation macht unzufrieden und nervt

 

Früher fühlte ich mich in solchen Momenten total unzufrieden und genervt. Ich war genervt von all den vielen Dingen, die ich zu erledigen hatte und dass mir dabei keiner half. Dass ich von mir selbst und meiner Stimmung am allermeisten genervt war, wollte ich mir nicht so gerne eingestehen.

Ich wusste dann überhaupt nichts Sinnvolles mit mir anzufangen und der letzte Ausweg war der Griff zum Handy. Mal schauen, was „Wichtiges“ auf Facebook passiert ist.

Die Tagesschau App zu lesen ist in dem Moment auch nicht sinnvoller. Eine Stunde später war ich noch unzufriedener als ich realisierte, dass ich gerade total sinnlos meine Zeit vertrödelt hatte. Ich hätte ja auch genauso gut etwas Schönes tun können.

Der Bewältigung meiner Aufgaben war ich auch kein Stückchen näher gekommen und meine To Do Liste ist nicht kürzer geworden.

Mein Abwärtsstrudel beginnt mit fehlender Motivation

In solchen Momenten hatte ich einen ziemlich schlechten Umgang mit mir selbst! Eigentlich hatte ich ja auch gar keine Zeit und fühlte mich gehetzt! Danach war ich meist so richtig grantig und für alle in meinem Umfeld war es besser, sich fern von mir zu halten, um sich nicht einen übertrieben pampigen oder vorschnellen Rüffel von mir abzuholen, der den Familienfrieden völlig unnötig strapaziert hat.

Hinterher tat es mir natürlich leid, dass ich so ungerecht war und ich fühlte mich noch schlechter. Es schien ein auswegloser Strudel nach unten zu sein in den ich da geraten war! Eine gehörige Portion Selbstmitleid rundete das ungute Gefühl ab.

Wenn du ein ähnliches Verhalten an dir in meiner Beschreibung erkennst, bist du wahrscheinlich ein Erwachsener.

Inzwischen habe ich dank meiner Ausbildung und Weiterbildungen Strategien, um mit solchen Situationen so umzugehen, damit sie mich und meine Familie möglichst wenig belasten und ich mich schnell in einen anderen Zustand bringen kann. Dies wirkt sich schnell positiv auf meine Motivation aus. Natürlich habe auch ich mal einen besonders schlechten Tag, doch in der Regel gelingt mir das recht gut (ihr könnt ja mal meinen Mann dazu befragen ;-)).

Deinem Kind kann es in puncto Motivation ähnlich wie dir ergehen

Wenn du ein Kind bist, könntest du dich in folgender Beschreibung wieder erkennen: Du warst am Vormittag in der Schule und hast deine Hausaufgaben schon erledigt. Eigentlich solltest du noch Lernwörter oder Vokabeln machen oder auf eine Arbeit lernen, dein Musikinstrument üben oder dein Zimmer aufräumen. Auf keine dieser Optionen hast du Lust.

Vielleicht würdest du gerne einen Freund treffen, doch es hat eh keiner Zeit. Irgendwie hast du auf nichts richtig Lust. Du wirst knatschig und dir ist langweilig. Deine Motivation ist schlichtweg im Keller. Die einzige halbwegs akzeptable Zerstreuung bietet dir ein Spiel auf dem Tablet oder Handy, weil es dich ablenkt und du dir weiter keine Gedanken mehr machen musst. So bist du wenigstens nicht länger „untätig“.

Danach fühlst du dich allerdings nicht besser, denn dann beginnt meist die Auseinandersetzung mit deinen Eltern, warum du dies und jenes noch nicht erledigt hast, dass du schon wieder viel zu lange an der doofen Spielerei abhängst und so weiter. Es folgen Sätze, die uns allen nur zu gut bekannt sind. Immerhin sind dann deine Eltern an deiner schlechten Laune schuld durch ihr ständiges Gemecker und nicht mehr du!

Viel zu oft geben wir uns der schnellen und leichten Ablenkung und Zerstreuung hin, doch was folgt ist ein negativer Kreislauf, der bei uns Erwachsenen nicht anders ist als bei Heranwachsenden. Keine Motivation, kein Antrieb: Wir werden noch unzufriedener, unsere Aufgaben sind von einem Hügel zu einem Hochgebirge mutiert und der Widerwille, unsere Pflichten endlich anzupacken ist ins Unermessliche gestiegen.

Wie können wir diesem starken Strudel entkommen, der unsere Stimmung immer weiter in den Keller zieht? Je tiefer wir hineingeraten sind, umso schwieriger wird es, uns aus eigenen Kräften wieder rauszubringen und zu motivieren.

Um dem akuten Lethargie-Zustand zu entfliehen gibt es verschiedene Methoden, die ich dir und deinem Kind im Coaching zeigen kann.

Es sind Methoden, die du auf viele verschiedene Lebenssituationen dein ganzes Leben lang übertragen kannst. Sie helfen dir in allen Situationen, in denen du dich motivieren musst. Das Tolle daran ist, dass du dir dann zukünftig ganz leicht selbst helfen kannst. Außerdem lernst du so einen besseren Umgang mit dir selbst. Manchmal ist es tatsächlich wie ein kleiner Schalter, der sich im Gehirn umlegen muss.

Mini-Workshop Motivation: Vier Impulse die du konkret umsetzen kannst

Ist dir der Weg zu mir zu weit, schicke ich dir gerne kostenlos in den nächsten zwei Wochen vier Impulse, die dir und/oder deinem Kind helfen können, zufriedener und motivierter zu werden. Du kannst sie für dich oder mit deinem Kind konkret umsetzen. Probiere es aus!

Mini-Workshop Motivation - Jetzt will doch mal!

Du bist immer wieder genervt, weil du Dinge nicht anpackst, die du eigentlich erledigen solltest? Schnell dabei, stattdessen vor dem Handy oder Fernseher abzuhängen?

In diesem kostenlosen Mini-Workshop zeige ich dir in vier praktischen Schritten per E-Mail, wie du die Kurve kriegst und diese Abwärtsspirale durchbrichst. Du lernst dich zu motivieren!

4 Tipps zur Motivation: „Jetzt will doch mal!“ - Ich zeige dir, wie leicht es ist. 11
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Ich bin Silke Krämer.

Kinder- und Jugendcoach Professional, NLP Master und Coach, EMDR Traumatherapeutin und Gymnasiallehrerin

Ich helfe Familien, wenn es Schulstress gibt und daheim die Fetzen fliegen. Außerdem unterstützte ich Mütter und Väter dabei, sich den Herausforderungen des Familienlebens selbstbewusst zu stellen.

Als Trainerin für Reflexintegration helfe ich deinem Kind, damit ihm die Schule bei Konzentrations­schwächen, Lern- und motorischen Problemen leichter fällt.

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