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Kinder und Konzentrationsprobleme

Kinder und Konzentrationsprobleme

Konzentration

01-2025

Als Eltern sehen wir das Thema Konzentration bei unseren Kindern häufig als Problem, das eine Lösung braucht: Es dauert ewig, bis Hausaufgaben gemacht sind (wenn sie denn überhaupt gemacht werden…), alltägliche Aufgaben wie Ranzen packen bereiten größte Schwierigkeiten, oder es kommt sogar Feedback von Außenstehenden, wie beispielsweise Lehrer/-innen, dass das Kind im Unterricht immer wieder abdriftet oder nicht mitarbeitet.  All das kann verständlicherweise sogar die entspanntesten Eltern unruhig werden lassen.

Kommt dir das bekannt vor? Dann kann dir der folgende Blogbeitrag helfen: Nicht etwa mit einem Therapie-Ratgeber, der alle auf dem Markt existierenden Ansätze beleuchtet, sondern dadurch, erst einmal in Ruhe alle Hintergründe zu beleuchten. Denn vielleicht ist es ja sogar so, dass ein Kind nicht nicht kann, sondern aus guten Gründen gar nicht können will…

Ich möchte alle, die jetzt hellhörig geworden sind, dazu ermutigen die Situation neugierig und ohne Angst zu beobachten!

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Bild von Dmitriy Gutarev

Wie zeigt sich das Problem mit der Konzentration

Wenn ein Kind Schwierigkeiten hat sich zu konzentrieren, sehen Eltern oder Lehrer sich oft in der Pflicht, sehr viel Geduld und Aufmerksamkeit in die alltägliche Begleitung zu investieren. Es muss jemand bei den Hausaufgaben nebendran sitzen, immer wieder muss an Kleinigkeiten erinnert werden und alles wird zur Ablenkung – zur Not auch das Zwirbeln der eigenen Haarspitzen.

Die Erwachsenen im Umfeld eines solchen Kindes kommen eindeutig zu der Schlussfolgerung:

Mein Kind KANN sich nicht konzentrieren! Und dann: ICH muss meinem Kind helfen und eine Lösung für dieses Problem finden.

Der gängige Weg zu mehr Konzentration

Oft folgt auf diese Erkenntnis dann die Suche nach einer geeigneten Maßnahme und damit ein endloses Abklappern vieler Stationen. Von Logopädie, Ergotherapie, Psychotherapie, bis hin zu Neurofeedback, Lateralisationstraining, Körpertherapie, Medikinet oder Ritalin Behandlungen, Braingym, Kinflex, Reflexintegration, Visualtraining, LRS-Training, Motopädik, Sensomotorik, und AD(H)S Testung ist da oft alles dabei.

So überwältigend wie diese Liste klingt, ist auch die Erfahrung. Die Eltern wünschen sich nichts sehnlicher, als Entlastung – dass sich ihr Kind besser konzentrieren kann und die Schule endlich kein ständiges, negatives Thema im Familienalltag mehr ist.

Für ein Kind bringt dies viele intensive Testverfahren mit sich. Ohne dass die Eltern dies möchten, beinhaltet all das auch ein konstantes in-Frage-stellen des Selbstwertgefühls des Kindes: häufig kommen dann solche Sätze auf wie »ich bin dumm, immer werde ich nur angemeckert, es wäre besser, mich gäbe es nicht, ich kann das nicht, …«

In diesem emotionalen Dschungel ist es wirklich schwer, das zu finden was dem Kind hilft. In vielen Fällen kann es also sinnvoll sein, zuerst außerhalb der empfundenen ‚Konzentrationsschwäche‘ nach Ursachen zu suchen und der grundlegenden Frage nachzugehen, ob sich ein Kind nicht konzentrieren KANN, weil es körperlich dazu nicht in der Lage ist, oder ob es noch andere Gründe geben könnte.

Die Detektivarbeit vor der Therapie: Welche Fragen sollten bei Problemen mit der Konzentration vorab geklärt werden?

Bevor also Zeit, Geld und – vielleicht am wichtigsten – Energie in Therapien und Trainings investiert wird, sollten folgende Fragen geklärt sein:

Verhalten des Kindes

  • Wie zeigt es sich, dass sich das Kind nicht konzentrieren kann?
    Ist es unruhig, muss es aufstehen, ist es wütend, was genau frustriert es? Wie äußert sich diese Konzentrationsschwierigkeit?
  • Kann sich das Kind in anderen Bereichen konzentrieren und dabei beispielsweise relativ ruhig sitzen? Ist also vielleicht beim Lego Bauen, Computerspielen, Lesen, Hörspiel hören alles in Ordnung, nur beim Thema Schule geht es nicht?
  • Macht das Kind alleine (Haus-) Aufgaben? Wenn nein, warum nicht und seit wann ist das so?

Umgebung des Kindes

Hier können alle Personen wichtige Informationen geben, die das Kind in der Anforderungssituation erleben.

  • Wann und wo werden Hausaufgaben gemacht? Ist die Umgebung dem Kind angepasst? Denn manche lernen lieber mit Hintergrundrauschen, andere brauchen es still und können sich nur konzentrieren, wenn sie alleine in einem Raum sind.
  • Was machen Eltern für „schöne“ Dinge mit dem Kind? Liegt der Fokus im Alltag immer auf der Schule und wird auch während der Mahlzeiten überwiegend über nicht erledigte Aufgaben, anstehende Arbeiten und Schule im Allgemeinen gesprochen?
  • Wie sieht der sonstige Alltag aus (Ernährung, Schlaf, Stress wie z.B. (unbewusster) hoher Leistungsdruck, mangelnde körperliche Fitness, Medienkonsum)? Bestehen die Probleme immer oder nur an manchen Tagen?
  • Kann es sein, dass es sich um Vermeidungsstrategien handelt? Dass das Kind also z.B. lange Hausaufgaben macht, um nicht mit anderen Kindern spielen zu müssen, die es ärgern?

Außerhalb

  • Wie war die Schulkarriere der Eltern, wie haben sie Schule erlebt? Es ist wichtig, sich ins eigene Kind hinein zu versetzen und einen anderen Blickwinkel einzunehmen.
  • Könnte die häusliche Situation das Kind belasten? Wird oft gestritten? Oft ist Sensibilität (auch bei taktilen Reizen) auf Stress und Negativität im sozialen Umfeld zurückzuführen.
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Bild von Francais

Andere Aspekte und Indikatoren zur Unterstützung der Konzentration

Altersabhängig kann man von einer Konzentrationsschwäche ausgehen, wenn ein Kind sich in KEINEM Bereich länger als 15 Minuten konzentrieren kann.

Als Faustregel gilt: »Zwei Mal das Alter« mit einer Pause dazwischen.

Das ist die mögliche Spanne der Konzentration eines Kindes – ein Zehnjähriger sollte sich also zwanzig Minuten konzentrieren, mit einer kleinen Pause dazwischen.

In vielen Fällen jedoch kann das Kind sich auf andere Dinge gut konzentrieren. Hier ist es unglaublich wichtig, dem Kind keine Bockigkeit und Unwillen zu unterstellen, sondern sanft herauszufinden, woher diese ‚Schul-Blockade‘ kommt. Es könnte sein, dass das Kind genau den Anforderungen nicht gewachsen ist, die das Lernumfeld an es stellt: Die Fähigkeiten, die man zum Lego bauen braucht sind eben andere, als diejenigen, die in der Schule gefordert sind. Die vielen Reize eines Schultages, das Schreiben, Lesen, stillsitzen, sich auf einem Arbeitsblatt zurechtfinden, mündliches Wissen auf Papier bringen, von der Tafel abschreiben, Gehörtes verarbeiten… das liegt nicht jedem und das ist auch in Ordnung so.

Wenn das Kind sich z.B. in anderen Bereichen konzentrieren kann, jedoch beim Abschreiben oder Schreiben schnell ermüdet und leicht ablenkbar ist, könnten körperliche Ursachen sein, wie zum Beispiel noch nicht vollständig integrierte frühkindliche Reflexe. Hierbei spielen sich im Hintergrund Prozesse ab, die Energie verbrauchen und das Kind schneller ermüden lassen. Dies führt dann schlussendlich zur Konzentrationsschwäche. Bei Schwierigkeiten wie einem schwachen Muskeltonus, verkrampfter Stifthaltung, oder visuellen, vestibulären und auditiven Schwierigkeiten, kann ein Reflexintegrationstraining, wie Rexi Rockstars, das Kind positiv unterstützen.

Hier stehe ich gerne immer zu weiterer Beratung zur Verfügung!

Prinzipiell gilt, dass eine gute Unterstützung des Kindes immer individuell und nie schwarz und weiß ist. Selten ist ein klar definierter, einzelner Grund für eine bestimmte Erscheinung verantwortlich. Die gute Nachricht: Kinder können sich generell auf das konzentrieren, was sie mögen. Es gilt also, gemeinsam mit Lehrerinnen und Lehrern, einen Weg zu finden, um dem Kind die Freude an etwas näher zu bringen!

Konzentrationsprobleme? Kostenloser Onlinecheck

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Ob frühkindliche Reflexe der Ursprung deiner Sorgen sein könnten, kannst du hier herausfinden.

Du erhältst unmittelbar eine individuelle Auswertung für dein Kind. Der Fragebogen prüft eine Vielzahl von erforschten Symptomen ab, die auf die Aktivität von frühkindlichen Reflexen hindeuten können. Der Check umfasst 105 Fragen in elf Bereichen rund um die Entwicklung deines Kindes.

Du erfährst, wie viele Indikatoren auf aktive Reflexe bei deinem Kind hindeuten und welche frühkindlichen Reflexe möglicherweise noch aktiv sind. Auf Wunsch sende ich dir die Auswertung sofort per E-Mail zu.

Mehr konkrete Hilfsmöglichkeiten bei Problemen mit der Konzentration

Neben den soeben beschriebenen Möglichkeiten kann es sehr hilfreich sein, am Umfeld des Kindes anzusetzen und mit Lehrpersonal, Eltern und dem Kind gemeinsam Beziehungsarbeit und Erziehungsberatung durchzuführen. Manchmal hilft es auch sehr, dem Kind Hilfe durch eine externe Bezugsperson wie einem Coach oder Lerntrainer anzubieten. Hier können detaillierte Konzepte ausgearbeitet werden, die es dem Kind zum Beispiel ermöglichen, Hausaufgaben in Absprache mit Lehrer/-innen in der Schule zu bearbeiten.

Außerhalb dieser spezifischen Lösungsansätze hilft es oft ungemein, Zeit und Raum zur Entspannung anzubieten, auch dies kann die Fähigkeit zur Konzentration verbessern: Techniken wie mit der flachen Hand Stirn und Nacken zu berühren, die Thymusdrüse klopfen, Traumreisen oder Muskelentspannung nach Jacobsen sind empfehlenswert.

Und zu guter Letzt möchte ich dazu ermutigen, den Blick auf das Positive zu lenken. Ein Kind leistet beim Großwerden Unglaubliches, wächst immer und macht vieles toll. Mit dieser Perspektive ist es einfacher, auf das Kind zuzugehen und konkret zu fragen:

Wie siehst du das?

Was kann dir helfen?

Was brauchst du?

Welche Form der Unterstützung wünscht du dir?

Brauchst du überhaupt Unterstützung, oder ist dir alles zu viel?

Die Antwort wird vielleicht nicht so ausfallen wie gedacht, aber alle Beteiligten auf jeden Fall dem gewünschten Ziel näherbringen: entspannte, offene Eltern und neugierige, glückliche Kinder!

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Ich bin Silke Krämer.

Kinder- und Jugendcoach Professional, NLP Master und Coach, EMDR Traumatherapeutin und Gymnasiallehrerin

Ich helfe Familien, wenn es Schulstress gibt und daheim die Fetzen fliegen. Außerdem unterstützte ich Mütter und Väter dabei, sich den Herausforderungen des Familienlebens selbstbewusst zu stellen.

Als Trainerin für Reflexintegration helfe ich deinem Kind, damit ihm die Schule bei Konzentrations­schwächen, Lern- und motorischen Problemen leichter fällt.

Hol dir meine Familienpost!

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So lernt unser Gehirn am besten: Der Trick mit allen Sinnen.

So lernt unser Gehirn am besten: Der Trick mit allen Sinnen.

Konzentration

09-2024

Möglicherweise hast du dich schon einmal gefragt, warum sich bestimmtes Wissen oder so manche Erlebnisse aus deiner Schulzeit besonders gut in deinem Gehirn verankert haben? Woran das liegt und wie du diesen Mechanismus dazu nutzen kannst, dein Kind optimal beim Lernen zu unterstützen, verrate ich dir in diesem Artikel.

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Bild von Prawny

Wir lernen über Gefühle

Wir alle wissen aus eigener Erfahrung, dass Erinnerungen sehr starke Emotionen in uns hervorrufen können. Diese Gefühle hängen eng mit unseren Sinnen zusammen und so kann ein bestimmtes Bild, ein Geruch oder ein Geschmack uns sofort in lang vergangene Situationen zurückversetzen.

Auch für Erinnerungen aus der Schulzeit gilt das: an Gelerntes können wir uns dann auch Jahrzehnte später noch erinnern, wenn der Inhalt mit einem bestimmten Ereignis in unserem Lieblingsfach oder zum Beispiel einem komischen Merkspruch verknüpft war.

Im Zusammenhang damit möchte ich jetzt über ein ebenso alltägliches wie kompliziertes Thema schreiben: das Lernen. Gerade in der Schulzeit, wenn man als Kind eben nun einmal lernen muss, ist es von großem Vorteil, wenn sowohl Eltern als auch Kinder wissen, wie Lernen am besten funktioniert.

Den Lernstoff ganzheitlich erfahren

Ich persönlich erinnere mich hierfür gerne an ein Beispiel aus meiner eigenen Schulzeit: Ganz genau weiß ich nämlich noch, welche Bilder ich gemalt habe, als unsere Musiklehrerin in der zweiten Klasse die ‚Moldau‘ von Bedrich Smetana abspielte und uns zu der Musik den Inhalt der einzelnen Stücke erzählte. Ich kann mich an die Stromschnellen erinnern, an die Bauernhochzeit, an den ruhigen Bachlauf durch den Wald und daran, wie die Moldau schlussendlich ins Meer fließt.

Dieses Ereignis ist, obwohl es so lange zurück in der Vergangenheit liegt, fest in meinem Kopf verankert – weil ich es mit allen Sinnen erlebt habe.

Und darin liegt auch der Schlüssel zum erfolgreichen Lernen: weil ich mich damals in der Situation komplett wohlgefühlt habe und wusste, dass meine Leistung nicht mit Druck erzeugt werden muss, konnte ich mich voll und ganz auf meinen Lernauftrag konzentrieren und all meine Fähigkeiten ausnutzen.

Genau diese Art und Weise wie ich gelernt habe, hat dafür gesorgt, dass sich der Lernstoff nachhaltig in mein Gehirn geprägt hat. Wenn du deinem Kind (oder natürlich auch dir selber) also ermöglichen möchtest, dass es seine/ihre Fähigkeiten voll ausschöpfen und so gut wie möglich lernen kann, gibt es einige Tipps, die dabei unterstützen.

Entspannt lernt sich's einfach besser

Generell ist eine entspannte Grundatmosphäre wichtig, um bestes Lernen zu erlauben.

Das gilt einerseits natürlich für die körperliche Umgebung: Schaffe einen gemütlichen Ort, an dem man bequem länger und in Ruhe sitzen kann und wo bei Bedarf zum Beispiel Musik mit Alphawellen läuft.

Und andererseits sollte auch die emotionale Umgebung eine positive Grundeinstellung zum Lernen erlauben: nach einem Streit zu lernen oder im Liebeskummer Konzentration zu finden, ist nahezu unmöglich. Das Gehirn schwirrt in diesen Fällen oft überall herum (nur nicht dort, wo es sein soll) und der Lernstoff wird schnell zu einer weiteren Last.

Nutze alle deine Sinneskanäle zum Lernen

Wenn diese ersten Bedingungen gegeben sind, gibt es noch weitere Tricks die dem Gehirn dabei helfen können, sich Dinge zu merken.

Hier kommen die sogenannten VAKOG-Kanäle ins Spiel: das Gehirn kann man Visuell, Auditiv, Kinästhetisch, Olfaktorisch und Gustatorisch anregen. Hinter diesen ganzen komplizierten Wörtern verstecken sich eigentlich nur unsere fünf Sinne: das Sehen, Hören, Fühlen, Riechen und Schmecken.

Wenn wir also unseren Lernstoff nicht nur auswendig lernen, sondern ihn uns wirklich einprägen wollen, dann hilft es enorm wenn andere Sinne mit angesprochen werden.

Damals in der zweiten Klasse, als die Lehrerin uns erlaubte, der Musik und ihren Erzählungen zu zuhören und diese dann in visuelle Bilder weiterzuverarbeiten, haben wir genau dieses Prinzip genutzt – und Jahrzehnte später kann ich mich noch genau an das Gelernte erinnern.

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Bild von Ibrahim Özdemir

Erforsche alle Kanäle zu deinem Lernthema

Es hilft also enorm, den Lernstoff mit allen Sinnen zu erfassen. Im Fach Biologie kann das bedeuten, dass man sich bei der Beschäftigung mit Bienen deren Summen vorstellt und Bilder ansieht, wie sie fleißig ihren Honig in den Waben herstellen.

In Geschichte könnte man sich Szenen im alten Rom ausmalen, wie Cäsar in seiner Toga vor dem Senat Reden schwingt.

Für Englisch könnte man sich in den Cornershop aus dem Englischbuch reinbeamen, bis man die Fish and Chips fast selber schmecken kann.

Der Fantasie sind kaum Grenzen gesetzt und all dies hilft dem Gehirn dabei, das Gelernte zu verknüpfen und in der Erinnerung zu behalten.

Leichter Vokabeln und Rechtschreibung lernen

Wenn beim Vokabellernen und anderen sprachlichen Aufgaben wie zum Beispiel Rechtschreibung Schwierigkeiten bestehen, kannst du gemeinsam mit deinem Kind die Augen schließen und ihr könnt euch vorstellen, dass ihr Wörter mit schwierigen Buchstaben in bunten Farben an eine weiße Wand malt oder die schwierigen Stellen farbig absetzt.

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Auch kann es helfen, das schwierige Wort rückwärts in einzelnen Buchstaben abzulesen und sich so mit dem Aufbau des Wortes zu beschäftigen.

Bei Lernwörtern lassen sich tolle Bilder erfinden: das Wort Sammelbiene zum Beispiel, mit seinen zwei ‚M‘ in der Mitte, lässt sich viel einfacher merken, wenn man sich ein Bienchen mit zwei Sammeltaschen für seine Pollen vorstellt, in der es jeweils ein ‚M‘ trägt.

Und Vokabeln bleiben gleich besser im Kopf, wenn sie mit einem gerappten, gesungenen oder geklopften Rhythmus oder anderen Gesten gelernt wurden.

An das jeweilige Alter angepasst können lustige oder merkwürdige Eselsbrücken und Merksprüche auch super funktionieren – ich erinnere mich hier an ein lustiges Beispiel meines badischen Englischlehrers, der in der Grammatikstunde sagte: ‚If und Would, du gehsch kaputt‘, um uns zu verdeutlichen, dass im Englischen auf ein ‚if‘ nicht direkt ein ‚would‘ folgen darf.

Lernen funktioniert also am besten, wenn der Lernstoff mit möglichst vielen Sinnen erfasst wird. Mit einer entspannten Grundstimmung und einer positiven Einstellung lässt sich dann so manche Hürde meistern und schwierige Dinge finden endlich ihren Platz im Kopf!

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Ich bin Silke Krämer.

Kinder- und Jugendcoach Professional, NLP Master und Coach, EMDR Traumatherapeutin und Gymnasiallehrerin

Ich helfe Familien, wenn es Schulstress gibt und daheim die Fetzen fliegen. Außerdem unterstützte ich Mütter und Väter dabei, sich den Herausforderungen des Familienlebens selbstbewusst zu stellen.

Als Trainerin für Reflexintegration helfe ich deinem Kind, damit ihm die Schule bei Konzentrations­schwächen, Lern- und motorischen Problemen leichter fällt.

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22 Antworten zur Reflexintegration und frühkindlichen Reflexen – verständlich erklärt

22 Antworten zur Reflexintegration und frühkindlichen Reflexen – verständlich erklärt

Konzentration

08-2024

Suchst du Rat in Bezug auf Reflexintegration, frühkindliche Reflexe und deren Zusammenhang mit Schulproblemen, Lernproblemen oder ADHS Symptomen bei deinem Kind? Dann bist du hier richtig: In diesem Artikel habe ich auf verständliche Weise die häufigsten Fragen zusammengestellt, die mir immer wieder in meiner langjährigen Praxis begegnen.

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Grundlegende Begriffe zu den frühkindlichen Reflexen

Bevor wir mit den tiefer gehenden Fragen zu frühkindlichen Reflexen und Reflexintegration loslegen, sollten wir ein paar grundlegende Begriffe klären, Ich möchte damit sicherstellen, dass wir beide das gleiche Verständnis entwickeln. Also - los geht's:

Was ist ein Reflex?

Wir nutzen hier die Definition von Sally Goddard-Blythe, der Mitbegründerin der Forschung zur Reflexintegration bzw. zu frühkindlichen Reflexen und ihrem Zusammenhang mit Lern- und Entwicklungsproblemen bei Kindern: Ein Reflex ist eine unwillkürliche Reaktion auf einen Reiz und den gesamten physiologischen Prozess, der ihn aktiviert. Siehe auch: Sally Goddard-Blythe. „Greifen und begreifen“. VAK Verlag.

Was sind frühkindliche Reflexe?

Frühkindliche Reflexe sind automatisierte Bewegungsabläufe, die ohne Beteiligung der Großhirnrinde (= Cortex) ablaufen. Ein Säugling ist während der ersten Lebensmonate noch nicht selbständig überlebensfähig, weil das Gehirn noch nicht entsprechend entwickelt ist.

Wozu gibt es frühkindliche Reflexe?

Sie sichern das Überleben des unselbständigen Säuglings, der seine Bewegungen und Aktionen noch nicht willentlich selbst initiieren und steuern kann. Überwiegend sorgen die frühkindlichen/primitiven Reflexe für die Nahrungssuche, Nahrungsaufnahme und den Selbstschutz.

Frühkindliche Reflexe sind ein essentieller Bestandteil für eine ausbalancierte Entwicklung. Auch das Gehör mit dem Gleichgewichtssinn, die visuelle Wahrnehmung, Sprache, Koordination und Motorik entwickeln sich mit Hilfe der frühkindlichen Reflexe.

Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass alle Säuglinge die gleichen Bewegungsmuster ausführen. Das ist den Reflexen und der Entwicklung des Gehirns geschuldet. Das Gehirn ist zum Zeitpunkt der Geburt noch nicht ausreichend vernetzt, um die Bewegungen willentlich zu steuern. Die Fähigkeit dazu entwickelt sich erst nach und nach. Dabei helfen die frühkindlichen Reflexe.

Nach der Geburt kann das Baby schreien, um auf sich aufmerksam zu machen, weiß aber noch nicht, wie es das Problem, welches das Unwohlsein auslöst, selbst lösen kann. Bei Durst kann es bis zu einem gewissen Alter noch nicht selbständig nach der Flasche greifen - selbst dann nicht, wenn sie direkt vor ihm steht. Es kann die logische Schlussfolgerung - Flasche bedeutet, den Durst stillen zu können - noch nicht herstellen.

Ohne, dass wir es unserem Säugling beigebracht haben, schluckt er automatisch die Nahrung, die seinen Mund im Inneren berührt. Genauso selbständig umklammert er feste unseren Finger mit der Faust, wenn wir die Innenfläche seiner Hand berühren. Streichen wir sanft über seine Wange, dreht er sofort den Kopf in diese Richtung. Das sind alles Reflexe und der Säugling denkt über diese Bewegungsreaktionen nicht nach.

Nach und nach erweitert das Baby sein Bewegungsrepertoire - alles mit Hilfe von Reflexen. Frühkindliche Reflexe sind super!

Kostenloser Onlinecheck Reflex­integration

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Ob frühkindliche Reflexe der Ursprung deiner Sorgen sein könnten, kannst du hier herausfinden.

Du erhältst unmittelbar eine individuelle Auswertung für dein Kind. Der Fragebogen prüft eine Vielzahl von erforschten Symptomen ab, die auf die Aktivität von frühkindlichen Reflexen hindeuten können. Der Check umfasst 105 Fragen in elf Bereichen rund um die Entwicklung deines Kindes.

Du erfährst, wie viele Indikatoren auf aktive Reflexe bei deinem Kind hindeuten und welche frühkindlichen Reflexe möglicherweise noch aktiv sind. Auf Wunsch sende ich dir die Auswertung sofort per E-Mail zu.

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Die frühkindlichen Reflexe im Verlauf der menschlichen Entwicklung

Dieser Abschnitt gibt dir einen Überblick über die Entstehung der frühkindlichen Reflexe und mögliche Störfaktoren bei deren Hemmung. Außerdem erfährst du, warum und wie die frühkindlichen Reflexe wieder Verschwinden.

Wann treten die frühkindlichen Reflexe auf?

Einige Reflexe, so wie der Saugreflex und der Moro Reflex entstehen bereits intrauterin, also noch im Bauch der Mutter. Andere wiederum können sich dann erst richtig entwickeln, wenn ein Reflex der vorherigen Entwicklungsstufe ausreichend lange aktiv war – bis die entsprechende Reifung im Gehirn stattgefunden hat – und dann verschwunden ist, sich also integriert hat (oder anders ausgedrückt vom Gehirn unterdrückt wurde). Das passiert nur, wenn es keine Störungen in der Entwicklung gibt.

Was ist an den frühkindlichen Reflexen bzw. primitiven Reflexen so besonders?

Zunächst einmal finde ich es wahnsinnig spannend und faszinierend, wie die Natur durch diesen Kunstgriff dafür sorgt, dass Säuglinge trotz ihres noch völlig unterentwickelten Gehirns überlebensfähig sind. Genau genommen kommen Menschenkinder nämlich viel zu früh auf die Welt! Die frühkindlichen / primitiven Reflexe sichern also das Überleben des Säuglings.Ein zweiter spannender Punkt ist, dass am Reflexstatus eines Säuglings der Konzeptionstermin bestimmt werden kann. In jeder Entwicklungsstufe – abhängig vom Konzeptionstermin – verfügt der Säugling oder Embryo über ein bestimmtes Reflexvorkommen.

Sind die frühkindlichen Reflexe alle bei der Geburt vorhanden?

Die Reflexe sind alle in uns angelegt, doch noch nicht gleichzeitig bei der Geburt alle aktiv. Ist ein Kind zu früh geboren, ist der Saugreflex meist noch nicht ausreichend entwickelt, sodass der Säugling bis ungefähr zur 34/36. Schwangerschaftswoche zusätzlich per Sonde ernährt werden muss.

Wie und wann verschwindet ein frühkindlicher Reflex?

Ganz einfach gesagt verschwindet der Reflex dann, wenn er nicht mehr gebraucht wird. Das ist dann der Fall, wenn das Gehirn sich so weit entwickelt hat, dass es die unwillkürliche, also reflektorische Handlung willkürlich vollziehen kann.

Der Säugling saugt dann nicht mehr an allem, was seine Lippen berührt und schluckt auch nicht mehr alles automatisch, was in seinen Mund gelangt. Ebenso hält er nicht mehr alles fest, was seine Handinnenfläche berührt – das wäre ja auch ziemlich unpraktisch im späteren Leben, wenn wir nicht nur Händchen mit unserem oder unserer Auserwählten halten würden, sondern mit jedem 😉 ...

Mit fortschreitender Entwicklung des Gehirns verschwinden diese Reflexe also nach und nach. Sie werden durch die Frontallappen „unterdrückt“. Treten bestimmte frühkindliche Reflexe im Erwachsenenalter wieder auf, obwohl sie schon verschwunden waren, kann das auf Störungen dieser Hirnregion hinweisen (wie zum Beispiel bei der Fronto-Temporalen-Demenz – Deutsche Alzheimer Gesellschaft e.V.)

Gibt es auch andere Reflexe, die bleiben?

Ja, es gibt eine Vielzahl von Reflexen. Man unterscheidet zwischen angeborenen Reflexen, konditionierten Reflexen, Stellreflexen, koordinierten Reflexbewegungen und frühkindlichen oder primitiven Reflexen.

Eigenreflexe sind wichtig für die Körperhaltung und –bewegung, wie zum Beispiel der Patellarsehnenreflex.

Fremdreflexe haben zum Großteil die Aufgabe den Körper zu schützen. Eine umfassende Erläuterung zum Thema Eigen- und Fremdreflexe findest du hier (Deutsche Apothekerzeitung). Allgemeines zu Reflexen kannst du auch auf Wikipedia nachlesen.

Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit ein Reflex verschwinden kann?

Ein Reflex verschwindet, wenn er ausreichend häufig und intensiv stimuliert wurde. Diese Stimulation, die als Reiz wahrgenommen wird, wird entweder über das Gleichgewichtsorgan (Lage-Sinn) oder über die Hautrezeptoren an bestimmte Hirnareale weitergeleitet. Kommt diese Information im Gehirn an, wird der Reflex automatisch ausgelöst.

Ist das oft genug passiert, hat das Gehirn entsprechende Verknüpfungen gebildet – es ist gereift und der Reflex wird dann nicht mehr benötigt, sodass er unterdrückt bzw. integriert wird.

Unter welchen Gegebenheiten integriert sich ein Reflex nicht von alleine?

Entweder der Reflex wurde von vornherein nicht stark genug ausgebildet oder er wurde nicht oft genug stimuliert. Sprich, wurde der Reflex nicht oft genug ausgelöst, konnten sich die entsprechenden Verknüpfungen im Gehirn nicht bilden.

Das Gehirn ist dann nicht reif genug und behält die willkürlichen Handlungen, bzw. Teile von ihnen (= Restmuskelreaktionen) bei. Deshalb sagt man auch, dass die Reflexintegration für eine Nachreifung des Gehirns sorgt.

Wie wird die Entwicklung oder die Integration der frühkindlichen Reflexe behindert?

Puh, die Antwort auf diese Frage fällt etwas länger aus: In jeder Entwicklungsstufe gibt es andere Faktoren, die sich hinderlich auf die Reifung und Hemmung / Integration der frühkindlichen Reflexe auswirken können.

So beeinflussen großer Stress oder Krankheit während der Schwangerschaft bereits die Reflexe, die sich intrauterin (innerhalb der Gebärmutter) entwickeln. Durch großen Stress während der Schwangerschaft erhöht sich die Spannung der Bauchdecke der Mutter. Das nimmt der Embryo wahr und verfällt ebenso in eine Anspannungshaltung. In dieser Anspannung hält er sich fest, bewegt sich im Bauch viel weniger und dadurch verzögert sich die reflektorische Entwicklung, weil schon hier die nötigen Bewegungsreize fehlen.

Ein ganz entscheidender Meilenstein für die Entwicklung des Asymmetrisch Tonischen Nackenreflexes (ATNR) und des Spinalen Galant Reflexes ist der natürliche Geburtsvorgang. Beide Reflexe entwickeln sich intrauterin, haben ihren Höhepunkt bei der Geburt und integrieren sich während der ersten Lebensmonate. Die motorische Stimulation während der Geburt ist entscheidend für die Ausreifung des Asymmetrischen Tonischen Nackenreflexes und des Spinalen Galant Reflexes.

Hat diese Stimulation zum Beispiel durch eine Kaiserschnittgeburt nicht in ausreichendem Maße stattgefunden, ergeben sich daraus weitreichende Folgen: „Wenn sich die frühkindlichen Reflexe während der Schwangerschaft, Geburt oder im ersten Lebensjahr nicht richtig entfalten können und nicht richtig integriert werden, verschwinden sie nicht. Sie haben ihre Aufgabe nicht erfüllt. Dann läuft auch die damit verbundene neuronale Entwicklung nicht optimal ab“. (Siehe auch Beitrag zu Reflexintegration und ADHS von Antonia Wilhelm auf Jameda - dem Ärtze und Patientenportal).

Im weiteren Verlauf der Entwicklung wirkt es sich negativ auf die Reflextätigkeit aus, wenn ein Kind zum Beispiel überwiegend auf dem Rücken liegt oder viel in Babyschalen oder Babywippen liegt. In diesen Gerätschaften ist es dem Baby unmöglich, sich selbständig zu drehen und es kann nur seine Arme und Beine bewegen. Es ist zu stark in seiner freien Bewegungsfähigkeit eingeschränkt.

Das Liegen auf dem Bauch ist für die Entwicklung des Landau Reflexes zum Beispiel sehr wichtig. Aus verschiedenen Gründen kann es sein, dass Kinder die Krabbelphase überspringen. Das wirkt sich auf die Entwicklung des Symmetrisch Tonischen Nackenreflexes und der damit verbundenen Fähigkeiten aus.

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Wichtige frühkindliche Reflexe in Bezug auf Lernschwierigkeiten und Schulprobleme

Hier gebe ich dir einen Überblick über vier wichtige frühkindliche Reflexe, die negative Auswirkungen auf dein Kind haben können. Dies kann sich in Problemen mit der Körperkoordination, Lern- und Konzentrationsschwierigkeiten, mangelnder Impulskontrolle oder ADHS Symptomen äußern.

Wie viele frühkindliche Reflexe gibt es und welche sind wichtig für die Reflexintegration?

Es gibt knapp 20 frühkindliche bzw. primitive Reflexe. Für das Reflexintegrationstraining sind besonders die Reflexe von Bedeutung, die Auswirkungen auf das Lernen und die Motorik haben: Denn hier ist der positive Effekt bei Lernproblemen, Schulproblemen und ADHS Symptomen bei Kindern am größten. Diese Reflexe erkläre ich nachfolgend. Falls du dennoch mehr wissen möchtest: Die Übersicht aller frühkindlichen Reflexe findest du am besten bei Wikipedia.

Der Moro Reflex - wie äußert sich hier die fehlende Reflexintegration?

Besteht der Moro Reflex / die Moro Reaktion fort, hat das Auswirkungen auf das sozial-emotionale Verhalten. Kinder reagieren oft übersensibel, was sich durch Wut- oder schnelle Tränenausbrüche zeigen kann. Eltern beschreiben ihre kognitiv reifen Kinder dann noch als sehr kindisch oder kindlich, was das emotionale Verhalten betrifft.

Solche Kinder reagieren überempfindlich auf Kritik, Streit oder Stress. Je älter ein Mensch mit einem noch bestehenden Moro Reflex ist, umso mehr neigt er zu depressiven oder ängstlichen Verhaltensmustern, verfügt über ein geringes Selbstbewusstsein, mangelnde Kritikfähigkeit. Panikattacken oder Angstneurosen treten vermehrt auf.

Der Tonische Labyrinth Reflex (TLR) - wie äußert sich hier die fehlende Reflexintegration?

Der TLR ist maßgeblich an der Entwicklung des Gleichgewichts, der räumlichen, zeitlichen und visuellen Orientierung und der Körperhaltung beteiligt. Das bedeutet, dass Kinder mit einem noch aktiven Tonischen Labyrinth Reflex über die Maße hypo- oder hyperton sein können (das heißt, entweder ganz schlaff oder eine extreme Muskelspannung haben). Zehenspitzengang, eine schlechte Körperhaltung, eine schlechte Koordination und Balance können auch Anzeichen von Restmuskelreaktionen des Tonischen Labyrinth Reflexes sein.

Diese Kinder tun sich schwer damit, grammatikalische Strukturen zu erkennen, sich selbst zu organisieren und haben ein schlechtes Zeitgefühl.

Der Asymmetrische Tonische Nackenreflex (ATNR) - wie äußert sich hier die fehlende Reflexintegration?

Der Asymmetrische Tonische Nackenreflex ist dafür mitverantwortlich, ob ein Kind Rechts- oder Linkshänder wird bzw. ob sich überhaupt eine eindeutige Händigkeit (Lateralität) ausgebildet hat.

Der Asymmetrische Tonische Nackenreflex wirkt sich auf das Lese- und Schreibvermögen aus, da er die visuelle Wahrnehmung und die Steuerung der feinmotorischen Augenmuskeln beeinflusst.

Kinder mit einem noch aktiven Asymmetrischen Tonischen Nackenreflex können die Linien, auf denen sie schreiben nicht einhalten und es kann sein, dass ihre Schrift mal nach links und dann wieder nach rechts kippt. Häufig üben sie beim Schreiben unnötig viel Druck auf den Stift aus. Diese Kinder haben Schwierigkeiten, die Schreibschrift zu erlernen und häufig Lese- und Rechtschreibprobleme. Des Weiteren fällt es solchen Kindern schwer, die Mittellinie des Körpers zu überkreuzen.

Der Symmetrisch Tonische Nackenreflex (STNR) - wie äußert sich hier die fehlende Reflexintegration?

Der Symmetrisch Tonische Nackenreflex (STNR) schafft die Voraussetzung zum Krabbeln, für die unabhängige Bewegung von Ober- und Unterkörper und die Entwicklung der Akkomodation der Augen (die Einstellung der Augen auf bestimmte Gegenstandsweiten). Das schließt auch die Entwicklung der Auge-Hand-Koordination mit ein.

Betroffenen Kindern fällt es schwer von der Tafel abzuschreiben, denn dabei muss das Kind ständig den Kopf heben und senken. Bei noch vorhandenen Restmuskelreaktionen (einem noch aktiven Reflex) führt jede Kopfbewegung nach oben oder unten zu einer ungewünschten reflexartigen Haltungsveränderung.

Der Schreibende muss diese reflektorische Haltungsveränderung unterdrücken, was einerseits unnötige Energie kostet und andererseits zu Verkrampfungen in den Armen und Händen führt sowie zu dem starkem Aufdrücken beim Schreiben.
Die Praxis zeigt, dass 75% der Kinder mit Lernstörungen noch einen aktiven Symmetrisch Tonischen Nackenreflex haben. (Siehe auch Erläuterungen unter www.rit-reflexintegration.de).

Eltern von Kindern mit einem persistierenden, also noch Restmuskelreaktionen aufweisenden Symmetrisch Tonischen Nackenreflex erkennen das auch daran, dass ihr Kind beim Essen häufig kleckert. Schwimmen kann das Kind zunächst besser unter als über Wasser. Beim Sitzen schlingt es die Beine um die Stuhlbeine, sitzt gerne lieber auf einem oder beiden untergeschlagenen Beinen und schreibt oder malt generell lieber (halb) im Stehen oder Liegen.

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Reflexintegration bei Lernproblemen und ADHS Symptomen - Wissenschaft

Prima - du hast soweit durchgehalten! Fast ist es geschafft. Abschließend findest du noch einige Informationen zu Fragen, die mir oft in ersten Gesprächen mit interessierten Eltern gestellt werden.

Was ist Reflexintegration?
Reflexintegration holt das nach, was während der selbständigen Entwicklung des Kindes nicht stattgefunden hat. Reflexintegration beinhaltet gezielte Bewegungsübungen (Reflexintegration Übungen), die die Reize an das Gehirn senden, die früher im Gehirn nicht ausreichend angekommen sind, weil der Reflex entweder nicht oft genug ausgelöst wurde oder unterentwickelt war.

Dies wiederum sorgt dafür, dass sich die entsprechenden Verknüpfungen entwickeln, die dafür sorgen, dass der Reflex vom Frontallappen unterdrückt wird, bzw. „integriert wird“, also Reflexintegration stattfindet. Weil diese Reize eben so speziell sein müssen, damit genau das Gewünschte erzielt wird, hilft es nicht, einfach nur viel Sport zu machen. Wir müssen speziell entwickelte Reflexintegration Übungen durchführen.

Wo finde ich Informationen zur praktischen Anwendung der Reflexintegration?
Alle praktischen Fragen zur Reflexintegration findest du im zweiten Teil dieses Blogbeitrags. Übrigens: In meinem Blogbeitrag „Reflexintegration in fünf Minuten kinderleicht erklärt“ findest du weitere Informationen zur Reflexintegration. Darin gehe ich mehr darauf ein, wie sich aktive Reflexe im (Schul-)Alltag zeigen und sich auf das Lernen, die Konzentration und schulischen Leistungen deines Kindes auswirken können.
Wie wurden die frühkindliche Reflexe und Reflexintegration in der Wissenschaft untersucht?
Die Forschung zur Reflexintegration bzw. zu frühkindlichen Reflexen und ihrem Zusammenhang mit Lern- und Entwicklungsproblemen bei Kindern hat ihren Ursprung in den 1970er Jahren: 1975 wurde das "Institute for Neuro-Physiological-Psychology" von Dr. Peter Blythe in Chester, England, gegründet. Zusammen mit seiner Frau Sally Goddart-Blythe forschte er intensiv an den Zusammenhängen zwischen Lern- und Entwicklungsproblemen und dem Fortbestehen von Restmuskelbewegungen der frühkindlichen Reflexe. Diese Forschung kann als wissenschaftlicher Ursprung der Reflexintegration betrachtet werden.

Hierauf basierend beschäftigte sich die Wissenschaft mit Reflexintegration und frühkindlichen Reflexen: Autoren wie Vojta, Bobath, die Russinnen Akhmatova und Masgutova, Campbell, Pfeiffer-Meisel sowie Sacher und Michaelis haben in den letzten Jahrzehnten die Auswirkungen von persistierenden frühkindlichen Reflexen beschrieben und die Reflexintegration wissenschaftlich untersucht. Sie alle haben eines gemeinsam: Sie halten eine zeitgerechte motorische Entwicklung für die Voraussetzung der gesunden Gesamtentwicklung des Kindes. Mehr Quellen und Studien findest du weiter unten in meinen Tipps zum Weiterlesen.

Auf dieser Grundlage entwickelten sich alle weiteren Methoden. Mein Rexi Reflexintegrationstraining vereint wissenschaftliche Erkenntnisse aus den Bereichen Neurowissenschaft, Physiologie und Bewegungswissenschaft.

Wie kann ich erfahren, ob bei meinem Kind noch frühkindliche Reflexe aktiv sind?
Mache meinen kostenlosen Online Check zur Reflexintegration. Der Online Check umfasst 105 Fragen aus 11 Themenfeldern rund um die Entwicklung deines Kindes. Du beantwortest diese Fragen mit Ja oder Nein. Du erhältst sofort eine detaillierte Auswertung und erfahrst, ob bei deinem Kind möglicherweise noch frühkindliche Reflexe aktiv sind.
Das Ergebnis des Fragebogens kann dir vielleicht endlich einen Lösungsansatz zu deinen Beobachtungen und Fragen im Bezug auf dein Kind liefern auch, wenn ihr schon verschiedene andere Therapieformen wie Logopädie, Ergotherapie oder anderes hinter euch habt.
Mach dir also keine Sorgen, falls der Test als Ergebnis mehrere noch aktive frühkindliche Reflexe zum Vorschein bringt. Denn die wirklich gute Nachricht ist, dass du der Entwicklung deines Kindes auf die Sprünge helfen kannst: „Reflexintegration“ bietet eine zweite Entwicklungschance.
Was bedeutet es, wenn ein frühkindlicher Reflex noch aktiv ist?

Es ist zwar immer wieder von „noch aktiven Reflexen“ die Rede, doch handelt es sich dabei immer um eine Restmuskelreaktion. Denn entweder der Reflex ist nicht ganz unterdrückt / integriert worden, oder er hat sich nicht vollständig entwickeln können.Wäre der Reflex noch vollständig aktiv, ist dies pathologisch und das Kind hätte z.B. bei einem noch aktiven Fußgreifreflex NIE das Laufen lernen können.

Sogenannte Restmuskelreaktionen eines Reflexes äußern sich durch verschiedenste Merkmale, auf die ich in den Fragen zu den wichtigsten frühkindlichen Reflexen in Bezug auf Lernschwierigkeiten und Schulproblemen genauer eingehe.

Ich bitte dich, dir das bewusst zu machen, denn es bedeutet, dass dein Kind für Vieles „gar nichts kann“. Es ist so, als würden wir jemandem sagen, der versucht auf einem Bein zu balancieren: „Mensch, jetzt fall doch nicht dauernd um! Wenn du auf einem Bein stehen möchtest, darfst du das andere nicht auf den Boden bringen, sondern musst es oben halten!“ - Wenn es doch aber nicht geht!

Es geht dabei vor allem darum, dir und deinem Kind Druck zu nehmen und eure Beziehung zu schützen.  Ja, vielleicht tut dein Kind gewisse Dinge nicht, weil es keine Lust dazu hat oder faul ist. Das kannst du herausfinden. Sind bei ihm allerdings noch mehrere frühkindliche Reflexe aktiv, dann könnte auch das sein Verhalten erklären.

Kann man auch nur einzelne Reflexe integrieren?

Sehr viele Reflexe sind miteinander verknüpft. Die Entwicklung eines Reflexes kann die Entwicklung eines anderen beeinflussen. Im Zuge der natürlichen Reifung lösen sich die Reflexe nacheinander ab. An dieser Reihenfolge orientiert sich die nachträgliche Reflexintegration.

So kann zum Beispiel ein aktiver Spinaler Galant Reflex die Entwicklung des Amphibien Reflex verhindern. Ist der Amphibien Reflex nicht entwickelt, führt das in der Regel zu einem aktiven ATNR (Asymmetrisch Tonischen Nacken Reflex) und einem aktiven TLR (Tonischen Labyrinth Reflex).

Ein weiterer enger Zusammenhang besteht zwischen dem TLR und dem STNR (Symmetrisch Tonischen Nackenreflex): Ist der TLR aktiv, verhindert er oft das Krabbeln, weil die Bewegung des Kopfes zum Ausstrecken der Beine führt. Wird das Gehirn jedoch nicht ausreichend durch die motorischen Reize stimuliert, die das Krabbeln auslöst, kann sich im Gegenzug der STNR nicht integrieren und bleibt weiterhin aktiv.

Macht man sich diese komplexen Zusammenhänge bewusst, wird deutlich, dass es wenig Sinn macht, das Reflexintegrationstraining nur mit Hinblick auf einzelne Reflexe durchzuführen.

Wie kann ich erkennen, ob Reflexintegration die richtige Methode für mein Kind ist?

Bestimmte Auffälligkeiten oder ein bestimmtes Verhalten deines Kindes werden dich dazu bewogen haben, ihm helfen zu wollen. Vielleicht gibt es Probleme in der Schule, beim Lernen oder du hast das Gefühl, dein Kind steht sich irgendwie selbst im Weg. Manchmal ist es auch gar nicht richtig greifbar, weil man als Laie nicht weiß, was Hinweise auf noch aktive frühkindliche Reflexe sein könnten.

Vielleicht seid ihr durch die Empfehlung eines Bekannten auf Reflexintegration aufmerksam geworden oder aber ihr habt schon einiges ausprobiert, was euch nicht in ausreichendem Maße weiter geholfen hat.

Wenn das so ist, lege ich dir ans Herz, meinen kostenlosen Online Check Reflexintegration ganz unverbindlich zu klicken und du wirst erfahren, ob frühkindliche Reflexe der Auslöser für eure Probleme sein könnten.

Können logopädische Probleme auch von noch aktiven frühkindlichen Reflexen kommen?
Natürlich gibt es selten einen einzigen Grund für entwicklungsbedingte Abweichungen von der Norm, doch bilden der Tonische Labyrinth Reflex (rückwärts) und der Such- und Saugreflex die Grundlage für eine deutliche Artikulation. Insofern können Reflexintegration Übungen eine undeutliche Sprache verbessern.
Kann die Reflexintegration auch bei Kindern mit körperlicher Behinderung helfen?
Da die Reflexintegration dabei hilft, eine „Nachreifung“ des Gehirns anzuregen, wirkt sie sich auch positiv auf Menschen mit körperlichen Einschränkungen aus. Ebenso wurden auch positive Effekte im Bezug auf Autismus und ADHS beobachtet. Eine meiner Kolleginnen aus dem Norden arbeitet viel mit autistischen Kindern und hat diesbezüglich viel Positives berichtet.
Hilft Reflexintegration auch bei ADHS oder ADS Symptomen?

Es gibt mehrere Studien, die eine Besserung der ADHS oder ADS Symptome durch Reflexintegration belegen. So auch diese:
„Am Bender-Institut fanden Wissenschaftler (O’Dell und Cook, 1996) heraus, dass ein fortbestehender Symmetrischer Tonischer Nackenreflex ein signifikanter Faktor bei Kindern mit ADHS und ADS war. Beide Gruppen machten große Fortschritte nach einem spezifischen Bewegungsprogramm zur Hemmung des STNR.“ (Goddard Blythe, „Greifen und BeGreifen“ 2016, S. 55)

Dennoch ist ADHS oder ADS ein komplexes Krankheitsbild und so fand Prof. Dr. med. Karl Heinz Brisch heraus, dass ein Zusammenhang zwischen Bindungsthemen und AD(H)S besteht. So sagt er, dass fast jedes Kind mit einer AD(H)S Diagnose eine Bindungsstörung zeigt, jedoch nicht jedes Kind mit einer Bindungsstörung automatisch eine AD(H)S Diagnose vorliegen hat.

Eine Bindungsstörung entsteht übrigens nicht ausschließlich, weil Kinder von ihren Eltern vernachlässigt werden. Auch dafür kann es vielfältige Gründe geben und es ist ganz wichtig, mit diesem sensiblen Thema ohne Schuldzuweisungen umzugehen.

Um die Eingangsfrage zu beantworten: Ja, Reflexintegration hilft meistens bei ADHS und ADS Symptomen, doch entsteht eine AD(H)S Erkrankung nicht ausschließlich, WEIL noch frühkindliche Reflexe aktiv sind. Das möchte ich fairer Weise betonen. Da verhält es sich genau so, wie im Zusammenhang mit der Bindungsthematik.

Kostenloser Onlinecheck Reflex­integration

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Ob frühkindliche Reflexe der Ursprung deiner Sorgen sein könnten, kannst du hier herausfinden.

Du erhältst unmittelbar eine individuelle Auswertung für dein Kind. Der Fragebogen prüft eine Vielzahl von erforschten Symptomen ab, die auf die Aktivität von frühkindlichen Reflexen hindeuten können. Der Check umfasst 105 Fragen in elf Bereichen rund um die Entwicklung deines Kindes.

Du erfährst, wie viele Indikatoren auf aktive Reflexe bei deinem Kind hindeuten und welche frühkindlichen Reflexe möglicherweise noch aktiv sind. Auf Wunsch sende ich dir die Auswertung sofort per E-Mail zu.

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Meine Tipps zum Weiterlesen

Suchst du noch mehr Hintergrundinformationen zum Thema frühkindliche Reflexe und Reflexintegration? Hier habe ich eine Literaturliste für dich zusammengestellt. Solltest du im Netz oder in einer Bibliothek auf weitere interessante Veröffentlichungen stoßen, würde ich mich freuen, wenn du sie mit mir teilst. Gerne per E-Mail oder Kommentar zu diesem Artikel!

Buchempfehlungen

Greifen und BeGreifen*
von Sally Goddard Blythe | 2004 (Neuauflage 2024)
Leseprobe (Link zur Verlagsseite)

Neuromotorische Unreife bei Kindern*
von Sally Goddard Blythe | 2016
Leseprobe (Link zur Verlagsseite)

Bewegungen, die heilen*
von Dr. Harald Blomberg | 2015
Leseprobe (Link zur Verlagsseite)

Entdeckungsgeschichte frühkindlicher Reflexe*
Unter Betrachtung der historischen Entwicklung der Reflexlehre
von Claudia Kotter | 2015
Link zur Verlagsseite

Wieder im Gleichgewicht*
von Christine Sieber, Dr. Carsten Queißer | 2019
Leseprobe (Link zur Verlagsseite)

Flügel und Wurzeln*
von Dorothea Beigel | 2003

Watch Me Grow: A Unique, 3-Dimensional Week-by-Week Look at Your Baby's Behavior and Development in the Womb*
von Stuart Campbell | 2004

Beiträge, Interviews und Videos im Netz

Fallbeispiele zu den Auswirkungen frühkindlicher Reflexe in der Kinder- und Jugendpsychatrie
von Dr. med. Ralph Meyers | Link

Frühkindliche Reaktionen: Wie Tonische Labyrinth Reaktion, MORO Reaktion, Fechterstellung, Symmetrisch Tonische Nacken Reaktion die Entwicklung Ihres Kindes beeinflussen
von Deutsche Gesellschaft für neurophysiologische Entwicklung e.V. | Link

Wissenschaftliche Publikationen

Vojta V, Schulz P.: Die Wirkung der Aktivierungssysteme der Reflexfortbewegung auf die gestörte posturale Ontogenese. Sozialpädiatrie. 1989; 11:752–757 4.

Vojta V.: - Die Posturale Ontogenese als Basis der Entwicklungsstörungen. Monatsschrift Kinderheilk. o.J.; 141:639–642 5.

Bobath K.: Spastizität – Ein Problem bei der Behandlung von Patienten mit Läsionen des oberen motorischen Neurons. Vorlesung am Kongress für physikalische Therapie in Amsterdam. In: Pfeiffer H, Drescher M, Hirte M. Homöopathie in der Kinder- und Jugendmedizin. München: Urban und Fischer; 2007

Akhmatova N.K., Goncharova S.M., Masgutova S.K.: Integration of Dynamic and Postural Reflexes into the whole Body Movement System. Moskau, 2000

Sacher R, Michaelis R.: Dynamik und Funktionen angeborener Fremdreflexe., 1. Moro- und Startle-Reflex. München: Hans Marseille Verlag; 2011

Alice Chinello, Valentina Di Gangi, Eloisa Valenza:
„Persistent primary reflexes affect motor acts: Potential implications for autism spectrum disorder“, 2016
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Ich bin Silke Krämer.

Kinder- und Jugendcoach Professional, NLP Master und Coach, EMDR Traumatherapeutin und Gymnasiallehrerin

Ich helfe Familien, wenn es Schulstress gibt und daheim die Fetzen fliegen. Außerdem unterstützte ich Mütter und Väter dabei, sich den Herausforderungen des Familienlebens selbstbewusst zu stellen.

Als Trainerin für Reflexintegration helfe ich deinem Kind, damit ihm die Schule bei Konzentrations­schwächen, Lern- und motorischen Problemen leichter fällt.

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